Weihnachtsgedichte

Neben Ostern gehört Weihnachten zu einem der wichtigsten christlichsten Feste und hat auf der ganzen Welt eine große Bedeutung. In den letzten Jahrhunderten haben sich einige Bräuche, rund um Weihnachten manifestiert. Dazu zählt im deutschsprachigen Raum unter anderem auch das Vortragen von Weihnachtsgedichten.

Inhaltsverzeichnis

Um das Navigieren auf dieser Seite so einfach wie möglich zu gestalten, empfiehlt sich die Nutzung unseres Inhaltsverzeichnisses.

  1. Neueste Weihnachtsgedichte
  2. Bilder mit Weihnachtsgedichten
  3. Schöne Weihnachtsgedichte für Karten
  4. Besinnliche Weihnachtsgedichte
  5. Kurze Weihnachtsgedichte
  6. Adventsgedichte
  7. Lustige Weihnachtsgedichte
  8. Weihnachtsgedichte für Kinder
  9. Video mit Weihnachtsgedichten
  10. Wissenswertes zum Thema Weihnachtsgedichte

Neueste Weihnachtsgedichte

Hier finden Sie die letzten fünf Einträge aus unserem Archiv.

Nehmt diesen Gruß freundlich entgegen
Nehmt diesen Gruß freundlich entgegen,
wo Wärme Herzen mag bewegen,
wenn Wünsche eilen - nah und weit -
durch selig süße Weihnachtszeit.

Autor: Jutta KieberKategorie: Kurze Weihnachtsgedichte

Eine Weihnachtsstunde
Lass, Liebster, die Lampe noch stehen
und rücke mit mir zum Kamin,
und lass in die Flammen uns sehen
und lauschen dem Zauber darin!

Und lege dein Haupt ans Herz mir
und blicke nicht traurig drein,
dass wir am Heiligen Abend
im Dunkeln sitzen! allein!

Horch, wie im Ofen wispert
die Glut ihr heimlich Lied!
schau, wie ein Lichterreigen
über die Diele zieht!

Draus schwillt’s wie ein Singen und Weben
von Märchenherrlichkeit,
drin spielt’s wie ein Schwingen und Schweben
von Träumen der Kinderzeit:

als wir noch fromm gebetet
zum lieben Jesuchrist,
der für uns arme Sünder
vom Himmel kommen ist, –

als wir noch nicht verstanden,
warum auf Golgatha
ein brechend Menschenauge
einst mild zur Erde sah.

Und denke der großen Liebe,
die treu bis in den Tod
gerungen und gelitten
für all der Brüder Not!

Und denke des großen Glaubens,
den Er zur Menschheit trug
noch in der letzten Stunde,
da man ans Kreuz ihn schlug!

Und blicke nicht trüb, mein Liebster,
dass Du noch ringst allein!
und hoffe wie Er, dass einstens
die Goldne Zeit wird sein! – –

Nun sehe dein Auge ich leuchten
und strahlen Eigne Glut,
nun richtet das Haupt dir wieder
empor der alte Mut.

Du bist mein Stolzer, mein Starker!
du führst es Alles aus!
Oh gründe und baue nur weiter
an deinem stolzen Haus! –

Und übers Jahr ist’s anders –
neig’ her dein Ohr geschwind:
da schmücken wir ein Bäumchen
für ein lieb Menschenkind.

Autor: Richard DehmelKategorie: Adventsgedichte

Alles still!
Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.

Autor: Theodor FontaneKategorie: Schöne Weihnachtsgedichte

Die hohen Tannen atmen
Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
Im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, -
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.

Autor: Rainer Maria RilkeKategorie: Kurze Weihnachtsgedichte

Weihnacht
Wenn in des Jahres Lauf, dem allzeit gleichen,
auf leisen Schwingen sich die Christnacht naht,
wenn Erd' und Himmel sich die Hände reichen,
dann schau'n wir dich, du größte Liebestat.

Du Heiland Jesus, kamst aus lichten Höhen,
wie unser Bruder tratst du bei uns ein,
wir haben deine Herrlichkeit gesehen,
und deinen Wandel, fleckenlos und rein.

Verlorne Kinder knien an deiner Krippe,
von jener ersten Weihnacht an bis heut,
es klingt von armer Sünder Herz und Lippe
ein jubelnd "Halleluja!" weit und breit.

Tritt ein, du Spender aller Seligkeiten
in unser Herz und Haus, in Volk und Land,
hilf, dass wir glaubend dir den Weg bereiten,
und mit dir wandern liebend Hand in Hand.

Gib, dass wir hoffend in die Ferne blicken,
auf dich allein, dem wir zu eigen ganz:
kein irdisch Ding soll uns das Ziel verrücken,
bis wir dich schaun in deines Reiches Glanz.

Autor: Hans BrüggemannKategorie: Besinnliche Weihnachtsgedichte

Hinweis:

Wir stellen ständig neue "Weihnachtsgedichte" zur Verfügung. Sollten Sie ein Weihnachtsgedicht verfasst haben, würden wir uns freuen, wenn Sie dieses bei uns eintragen würden. Weihnachtsgedichte eintragen

Bilder mit Weihnachtsgedichten

In unserer Bildergalerie finden Sie unzählige Bilder mit Weihnachtsgedichten. Nutzen Sie bitte die Pfeile unten, um sich weitere Bilder anzuschauen oder zum letzten Bild zurückzukehren.

Hinweis: Ihnen gefällt ein Bild aus unserer Galerie und Sie möchten es weiterverwenden? Dies ist kein Problem, sofern Sie ein paar kleine Voraussetzungen erfüllen, die in unseren Nutzungsbedingungen geregelt sind.

Schöne Weihnachtsgedichte für Karten

Die gemütliche Vorweihnachtszeit ist die Zeit des regen Austausches mit Freunden, Bekannten und der Familie. Jeder lässt seine Liebsten in dieser Zeit wissen, dass er an sie denkt. Wer eine Weihnachtskarte oder auch nur eine E-Mail schreibt, dem bietet es sich an, ein schönes Gedicht zu übersenden. Schöne Weihnachtsgedichte kommen bei jedem gut an. Das gilt vor allem dann, wenn die Gedichte passgenau auf den Empfänger abgestimmt sind. Auch in Verbindung mit einem liebevoll ausgesuchten Weihnachtsgeschenk kommt ein passendes Gedicht wunderbar zur Geltung. Weihnachtsgedichte können nachdenklich, fröhlich oder besinnlich sein. Eine große Auswahl schöner Weihnachtsgedichte für Karten finden Sie hier:

Christnacht
Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
Senkst du herab dich, o heilige Nacht;
Was durch Jahrhunderte Alles zerstoben –
Du noch bewahrst deine leuchtende Pracht!

Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,
Der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,
Wird er doch immer auf's neue geboren,
Nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang.

Selig durchschauernd kindliche Herzen,
Bist du des Glaubens süßester Rest;
Fröhlich begangen bei flammenden Kerzen,
Bist du das schönste, das menschlichste Fest.

Leerend das Füllhorn beglückender Liebe,
Schwebst von Geschlecht zu Geschlecht du vertraut –
Wo ist die Brust, die verschlossen dir bliebe,
Nicht dich begrüßte mit innigstem Laut?

Und so klingt heut' noch das Wort von der Lippe,
Das einst in Bethlehem preisend erklang,
Strahlet noch immer die liebliche Krippe –
Tönt aus der Ferne der Hirten Gesang...

Was auch im Sturme der Zeiten zerstoben –
Senke herab dich in ewiger Pracht,
Leuchtende du, aus Sternen gewoben,
Frohe, harzduftende, heilige Nacht!

Autor: Ferdinand von Saar

Heilig Abend
Es ist Heilig Abend,
Wir haben schon gegessen,
Das Christkind ist nah,
Schon bald ist es da.

Das Glöckchen hat geläutet,
Jetzt wissen wir AH,
Das Christkind war da!

Wir laufen schnell zum Christbaum hin,
Was ist denn in den Geschenken drin?
Hurtig und Schnell packen wir aus,
Da kommt ja was schönes raus!

Ein Ball,
Wenn er springt macht er schönen Schall!

Legosachen,
Damit kann man ja was tolles machen!

Eine Spielzeugmaus!
Und was kommt wohl aus den anderen aus?
Bestimmt was tolles was ich mag,
Wo ich auch nie drüber klag.

Autor: Hannes Kuisle und Carolina Kullmann

Das Pferde-Rentier
Es war einmal ein trauriges Pferd
Alle sagten es sei nur noch ein paar Münzen Wert
Einsam und allein stand es da
Ohne Freund und mit zerzaustem Haar
Die Zeit verging und der Sommer verschwand
Kälte und Nässe zog über das Land
Weihnachten war es, man beschenkte sich überall
Doch keiner dachte an das Pferd im Stall
Einsam und allein stand es da
Ohne Freund und mit zerzaustem Haar
Die Zeit verging und der Sommer verschwand
Kälte und Nässe zog über das Land
Weihnachten war es, man beschenkte sich überall
Doch keiner dachte an das Pferd im Stall
Kein extra Sack Hafer, kein Heu und kein Gras
Niemand merkte das man das Pferd wieder vergaß
Da hatte es einen sehnlichen Wunsch
Lieber Weihnachtsmann komm herein
Und lass mich einmal dein Rentier sein
Tief in der Nacht der Wind pfiff laut
Polterte es draußen dass Pferd wachte auf
Das Tor flog auf und es trat heran
Der Weihnachtsmann und sein Rentier-Gespann
Er sprach ich habe deinen Wunsch vernommen
Und bin von sehr weit hergekommen
Für eine Nacht stell ich dich ein
Du sollst mein erstes Pferde-Rentier sein
Und während er es führte in sein Gespann
Eine Pferde-Träne auf den Boden rann
Vergessen waren Trauer und Einsamkeit
Der Weihnachtsmann sprach, nun bist du bereit
Die Schlittenglöckchen laut erklingen
Komm lass uns den Kindern Geschenke bringen
Wir haben diese Nacht noch viel zu tun
Morgen Früh kannst du dich wieder ausruhn
Denn dort im Stall da wartet auf dich
Viel Hafer und Stroh und ein warmes Licht
Mein Freund die Maus wird bei dir sein
Du bist dann nicht mehr im Stall so allein
Und Weihnachten im nächsten Jahr
Wird dein Pferde-Rentier Wunsch vielleicht wieder wahr

Autor: Leo Houben Nohra

Zurück zu Puppe und Eisenbahn
Die Tage werden kürzer und weichen der Nacht.
Eiskalter Hauch wird vom Wind gebracht
Weiße Flocken fallen leise.
Der Winter schickt sie auf die Reise
Sie geben der Erde ein weißes Kleid.
Freuet euch, es ist Weihnachtszeit

Wie war das vor vielen Jahren noch schön.
Man konnte im Schnee zur Christmette gehen
Und während fielen die weißen Flocken
Strickte Oma am Herd warme Socken
Und wurde gebacken Stollen und Fla (Torte)
Wusste jeder das Christkind ist da
Stand dann geschmückt der Tannenbaum
Erfüllte sich mancher Kindertraum
Mit Geschenken war der Tisch gedeckt.
Das Selbstgebackene hat köstlich geschmeckt
Und im Geschenkkarton mit Schleife
Bekam Opa eine neue Pfeife
Die Kinder erhielten wie jedes Jahr
Mützen Schal und ein Sockenpaar
Oma zeigte stolz ihre Plätzchendose
Und die neue dicke Unterhose

So saß man gemütlich noch spät beisammen
Und oft Freudentränen rannen
Mit der hölzernen Eisenbahn
Fingen die Kinder zu spielen an
Lagen die Bauklötze im Zimmer zerstreut
Hatten die Kinder so richtig Freut

Wie ist das doch heute anders geworden
Der lebende Tannenbaum ist fast gestorben
Ein künstlicher Baum wird hingestellt
Den kauft man nur einmal und das spart Geld
Wohl werden Video und Stereoanlagen
Heute zum Gabentisch getragen
Die Kinder erhalten Telespiele
In dem Menschen und Tiere dienen als Ziele
Wo dann mit Joystick und Steuerknüppel
Alles geschossen wird zum Krüppel
Monsterpuppen und Horrorfiguren
Bringen den Kreislauf der Kleinen zum spuren
Mit roten Backen und aufgedreht
Es dann spät in der Nacht ins Bettchen geht

Wo ist die schöne Zeit geblieben
In der, Kinder noch Puppen und Bauklötze lieben
Und auf dem Fußboden spielte dann
Der Vater mit der Holzeisenbahn

Man könnte die heutige Hektik wenden
Jeder hält es in seinen Händen
Weg mit dem Stress und dem Größenwahn
Zurück zur Puppe und Eisenbahn

Autor: Leo Houben Nohra

Mein Weihnachtswunsch
Mein Weihnachtswunsch
Ich wünsch mir ein Pferd vom Weihnachtsmann
Auf dem ich dann richtig Reiten kann
So ein Ritt durch die Natur
Das ist gesund macht freude pur
Vorbei an schneebedeckte Bäume
Das ist es wovon ich schon immer Träume
Vieleicht begegnet mir bei solchen Ritten
Mal der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten
Voll beladen mit Geschenken und Gaben
Die Rentiere mit ihm von dannen traben
Ich ruf hinterher so laut ich kann
Vielen Dank und frohe Weihnachten
Lieber Weihnachtsmann

Autor: Leo Houben Nohra

Weihnachten ist es
Weihnachten ist es, es schneit es schneit
Der Weihnachtsmann macht seinen Schlitten bereit
Kinder die nun an ihn denken
will er Lecker und Spielsachen schenken
damit er sie auch bringen kann
spannt er am Schlitten die Rentiere an
Warum nimmt er eigentlich keine Pferde
für die weite Reise hin zur Erde
Er wohnt ja im Himmel am nördlichem Pool
Da fühlen sich Pferde nicht so wohl
da können in diesen Wintertagen
Rentiere die Kälte besser ertragen
und darum bleibt es ich glaube schon
besser bei der sehr sehr alten Tradition

Autor: Leo Houben Nohra

Vergesst im Winter die Tiere nicht
Es ist bald Weihnachten und draußen wirds kalt
Die Tiere suchen Futter im verschneiten Wald
Jetzt sollte man auch an die Vögel denken
Auch denen kann man was leckeres schenken
Ein schneedichtes Vogelhaus wäre da richtig
Das Futter sollte trocken bleiben, das ist wichtig
Weizenkörner und andere Dinge
Für die Meisen gibts leckere Futterringe
Auch im Feld die Rehe und Hasen
finden im Schnee fast nichts zu grasen
Da sollten Heu und leckere Möhren
Zum Futterplan hinzu gehören
Walnüsse braucht man nicht zu zerhacken
Eichhörnchen und Raben können die knacken
Auch das Pferd im Stall in der Boxenecke
Freut sich über eine Rückendecke
noch etwas Hafer und trockenes Stroh
Das braucht ein Pferd und macht es froh
Und die Moral von dem Gedicht
Vergesst im Winter die Tiere nicht

Autor: Leo Houben Nohra

Vom Christkind
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
Mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
Schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack-
Denkt ihr, er wäre offen, der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss was schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Autor: Anna Ritter

Die Weihnachtsmaus
Die Weihnachtsmaus ist sonderbar -
sogar für die Gelehrten.
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.
Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
- bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

Autor: James Krüss

Das Kerzenkind
So hat ein Maler die Weihnacht gemalt,
im tiefen Schnee, eine Wiese am Wald.

Die Tannen düstern im Hintergrund und Sterne
funkeln zur Mitternachts Stund.

Kein Laut - kein Leben weit und breit,
nur schwere schweigende Einsamkeit.
Doch sieh, da schwankt ein Kerzenlicht,

Wer ist denn heute noch zu Hause nicht?
und stapft allein und ohn´ Bedacht,
auf Weg und Steg durch die Winternacht?
Quer über die Wiese naht der Schein..
es wird wohl ein Mann aus dem
Dorfe sein, der sich beim Weihnachtskauf
in der Stadt zu lange verweilt
und verspätet hat...
Doch nein, Erbarmen.. ein Kind, ein Kind,
trägt schwer seine Kerze durch Schnee und Wind.

Stapft ernst seine kleine kindliche Spur.
Oh armes frierendes Kindelein,
wohin magst du wandern und wer magst du sein ?

So hat ein Maler die Weihnacht gemalt,
für Dich – dem prächtig ein Christbaum strahlt.

Für Dich – damit Du es nimmer vergisst,
wer all dieser Freude Bringer ist !
 
Das Kind ist´s , dass mit der Kerze sein,
bloßfüßig wandelt im Hemdelein,
Das wandert aus ewiger Herrlichkeit
in unsere armselige Erdenzeit.
Dort frierend wandert – und suchend spät,
wo immer ein Erdenhüttlein steht.

Da will es klopfen und kehren ein,
die Herzen sollen ihm Herberge sein.
Oh – öffnet doch alle –
geschwind, geschwind -
die Weihnacht kommt mit dem Kerzenkind.

Ein alte Weihnachtsgeschichte unserer Familie Rachui, Becker-Lackmann,Mielke

Autor: Gisela E. Mielke

Wenn unser Treiben stiller wird
Wenn unser Treiben stiller wird
und die Luft im freien kälter.
Wenn ein Licht die Straßen ziert
wirkt vieles eloquenter.

Vielerorts hat es geschneit,
die weiße Pracht bleibt liegen.
Schön ist sie, die Weihnachtszeit
das himmlische Vergnügen.

Menschen öffnen Ihre Herzen
jeder hilft gern jeden.
Und im Schein der Weihnachtskerzen
will man das stillvoll pflegen.

Heiliger Abend der rückt näher,
Kinder freu´n sich auf Präsente.
Das Warten das wird zäh und zäher
doch bestens passen die Geschenke.

Licht und Liebe erhellt den Raum
Ein toller Flair liegt in der Luft.
Gesungen wird unterm Weihnachtsbaum
was lange nicht verpufft.

Dem lieben Gott, dem danken wir
er ist uns wohlgesinnt.
Weihnachten in Pracht und Zier
Schön wenn´s von vorn beginnt.

Autor: Dibold Peter

Weihnachten wie es früher war.
Weihnachten steht vor der Tür,
ich schreib auf Papier,
was mir so einfällt zu dem Fest,
wenn man die Jahre mal Revue passieren lässt.

Da fallen mir die Jugendjahre ein,
da waren die Geschenke noch recht klein.
Ein kleines Auto vielleicht,
zu mehr hat´s Geld doch nicht gereicht.

Trotzdem war Weihnachten doch schön,
man konnte die Familie endlich lachen seh´n,
nach dem Krieg kam endlich der Frieden zurück,
heute genießen wir Ihn schon über 70 Jahre am Stück.

Man muss die Kraft haben nach Frieden zu streben,
sonst verliert man den Mut zum Leben.
Auch in der Familie soll es Einigkeit und Frieden geben,
sich die Hand reichen können und vergeben.

Mögen diese Wünsche Wahrheit werden,
dass wir in Frieden leben können auf Erden.
Wir wünschen uns eine besinnliche Zeit,
denn bis zum Weihnachtsfest ist´s nicht mehr weit.

Autor: Rolf Robens

Die Weihnachtszeit
Wenn der Weihnachtskranz geschmückt wird rund
und die Blätter nicht mehr bunt
dann ist die heilge Zeit nicht mehr weit
denn bald ist's überall stille Zeit.
Wenn die Straßen leer erscheinen
und auf'm Weihnachtsmarkt Menschen treiben
dann ist die heilge Zeit nicht mehr weit
denn bald ist's überall stille Zeit.
Wenn morgen schon 'ne Krippe steht
und ein kalter Wind rum weht
mehr Schnee fällt auf das weiße Feld
und der Mensch Hände in die Taschen hält
dann ist die heilge Zeit nicht mehr weit
denn bald ist's stille Zeit
denn im Winter beginnt die Weihnachtszeit

Autor: Unbekannt

Omas Weihnacht
Leuchtend strahlende Kinderaugen,
Die ganz fest ans Christkind glauben.
Stehen vor dem Weihnachtsbaum,
tausend Lichter an zu schaun.
Alles packt Geschenke aus,
Oma sieht so glücklich aus.
Omas größter Weihnachtstraum,
den Enkeln einfach zu zuschaun.

Autor: Luggeluc

Die Weihnachtsfreude
Am Himmel leuchten helle Sterne
aus der schwarzen Wintersnacht,
Die Weihnachtslieder bringen Wärme
in die kühle Winterpracht.

Der Duft von Bratäpfeln und Keksen
ist den Menschen wohl vertraut.
Die Wege kehren mit dem Besen,
bald wird‘s Christuskind geschaut.

Die Sehnsucht spüren nach den Liebsten,
die man nicht erreichen kann,
die Glocken klingen dann am liebsten,
fangen sie zu trösten an.

Mag Kerzenschein in diesen Tagen
vielen Herzen Hoffnung sein,
und die Freude in sie tragen,
Weihnacht feiern ganz allein.

Autor: Brigitte Waldner

Am Heilig Abend Nachmittag
Es schneit, es schneit,
es schneit zur Weihnachtszeit,
Die Kinder wollen Schlitten ziehen,
mit den Schiern sich abmühen,
wie in allen Jahren,
Ski und Schlitten fahren,
am Heilig Abend Nachmittag,
damit das Christkind kommen mag.

Es friert zu Eis,
es friert der See zu Eis,
die Kinder wollen Schlittschuh laufen
übers Eis und ohne Pausen,
Pirouetten drehen,
springen, tanzen, schweben,
am Heilig Abend Nachmittag,
was ihnen sehr am Herzen lag.

Der Wind ist still,
weil er nicht wehen will,
die Glocken läuten von der Kirche,
wo die Kinder-Krippenspiele
unser Herz berühren,
die Botschaft inszenieren,
am Heilig Abend Nachmittag,
wo’s Christkind in der Krippe lag.

Autor: Brigitte Waldner

Oh du stille Weihnachtszeit!
Die Lichterketten brennen und alle Leute rennen.
Noch Kekse backen Geschenke kaufen
was könnten wir noch für den Kühlschrank gebrauchen.
Das ist die stille Zeit im Jahr und schon ist das Christkind da.
Wir wünschen euch zu diesem Feste alles Liebe nur das Beste.
Gemütlichkeit, ja ruhige Stunden mit der Familie lieb verbunden.
Unter den Tannenbaum Weihnachtslieder singen
den Kindern die Geschenke bringen,
Ihre Augen leuchten vermischt mit Kerzenschein,
dass muss die Stille der Weihnacht sein.

Autor: Leni Egger

Weihnachten bei den Großeltern
Heut abend, als wir zu euch gingen,
da war in der Luft ein leises Klingen,
da war ein Rauschen, man wußt’ nicht woher,
als ob man in einem Tannenwald wär,
da huschte vorüber und ging nicht aus
ein heimliches Leuchten von Haus zu Haus.

Der Mond kam über die Dächer gesprungen:
"Wohin noch so spät, ihr kleinen Jungen?
Ihr müßt ja zu Bett, was fällt euch ein?"
und lachte uns an mit vollem Schein.

Da lachten wir wieder: "Du alter Klöner,
heut abend ist alles anders und schöner.
Und glaubst du’s nicht, kannst mit uns gehen,
da wirst du ein blaues Wunder sehn."

Da sprang er leuchtend uns voran,
bei diesem Hause hielt er an.
Wir gingen hinein mit froher Begier,
und Klingen und Rauschen und Leuchten ist hier.

Autor: Jakob Loewenberg

Weihnachtslied
Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn,
Es sinkt auf meine Augenlider,
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

Autor: Theodor Storm

Blüh' und leuchte, goldner Baum
Blüh denn, leuchte, goldner Baum,
Erdentraum und Himmelstraum;
blüh und leuchte in Ewigkeit
durch die arme Zeitlichkeit!

Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen fröhlich sein,
fröhlich durch den süßen Christ,
der des Lebens Leuchte ist.

Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen tapfer sein
auf des Lebens Pilgerbahn,
kämpfend gegen Lug und Wahn.

Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen heilig sein,
rein wie Licht und himmelsklar,
wie das Kindlein Jesus war!

Autor: Ernst Moritz Arndt

Christkind
Das einst ein Kind auf Erden war,
Christkindlein kommt noch jedes Jahr;
kommet vom hohen Sternenzelt,
freut und beglückt alle Welt!

Mit Kindern feiert's froh den Tag,
wo Christkind in der Krippe lag;
den Christbaum zündet's überall,
weckt Orgelklang und Glockenschall.

Christkindlein kommt zu arm und reich,
die Guten sind ihm alle gleich.
Danket ihm denn und grüßt es fein,
auch euch beglückte Christkindlein!

Autor: Peter Cornelius

Wieder ist's Weihnacht
Wieder ist's Weihnacht; ihr sehnenden Herzen,
Wieder die Tage der Freude im Leid.
Weichet, ihr Sorgen, und schwindet, ihr Schmerzen.
Denn es ist Weihnacht; o, selige Zeit.

Singet das: Ehre sei Gott! ihr Erlösten,
Mit der lobpreisenden, oberen Schar.
Lasset das: Friede auf Erden! euch trösten,
Jauchzt, dass der Höchste so gnädig war.

Schaut in die Zukunft mit seligem Hoffen,
Wehrt den Gedanken der Trauer, der Pein,
Dankt, dass der Himmel in Liebe uns offen;
Feiert die Weihnacht mit Loben allein.

Autor: Elisabeth Kolbe

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Advent und Weihnachten sind eine Zeit der ganz besonderen Atmosphäre, der Harmonie und Besinnung. Eine Zeit, in der man sich seinen Liebsten sehr nahe fühlt. Besinnliche Weihnachtsgedichte sollen dem Ausdruck verleihen.

Ein Spruch, ein Gedicht oder einfach nur handgeschriebene, persönliche Worte mit einem tieferen Sinn bleiben auch lange nach dem Fest noch in positiver Erinnerung. Besinnliche Weihnachtsgedichte sollen zum Empfänger passen.

Woran hängt sein Herz, welche Interessen und Vorlieben hat er? Gibt es vielleicht einen Lieblingsdichter, dessen Worte den besinnlichen Weihnachtsgedichten den individuellen Klang geben?

Zeigen Sie Ihren Lieben Ihre Wertschätzung durch besinnliche Weihnachtsgedichte, die Sie mit Bedacht auswählen. Doch nicht nur auf die richtigen Worte kommt es an, sondern auch auf den besten Zeitpunkt. Weihnachtskarten vier Wochen vor dem Fest erinnern an lieblose Massenpost, zu spät sollten die Grüße aber auch nicht ankommen. Versenden Sie Ihre Weihnachtspost daher etwa Mitte Dezember. Damit liegen Sie immer richtig.

Die schönste Zeit des Jahres
Wenn weiße Flocken zur Erde gleiten,
und Kinder freudig Schlitten fahr´n,
wenn Mütter Plätzchen zubereiten,
dann ist die schönste Zeit ganz nah.

Der Vater stolz vor lauter Glück,
mit Lamettaglanz den Christbaum schmückt.
Denn wenn die Kinder kommen heim,
dann muss alles ganz festlich sein.

Der Abend naht, es ist soweit,
die Schwester trägt ihr bestes Kleid,
Sie treten in das Zimmer ein,
wo sie erwartet, ein heller Schein.
Voll Pracht und Glanz steht er nun da,
der Christbaum geschmückt, so wunderbar.

Die Mutter möchte ein Liedchen anstimmen,
denn die Kinder sollen für das Christkind singen.
Und kurz darauf ertönt aus dem Raum,
die fröhliche Melodie von „Oh Tannenbaum“.

Wenn die Kinder dann eilig die Päckchen auspacken,
ist die Mutter dabei, eine Walnuss zu knacken.
Auf einmal wird es leis im Haus, und alle schauen zum Fenster raus.
Sie sehen die Schneeflocken tanzen und springen,
und hören aus der Fern, die Glocken erklingen.
Da besinnt sich die Familie und ihnen wird klar,
die schönste Zeit des Jahres, nun ist sie da.

Fröhliche Weihnachten!

Autor: Kay Lenz

Kum tram mit mir....
I hob tramt i bin a Engal
und Weihnachtn woa - i bin obe gflogn vom Himmel
zu de Mensch’n auf die Erd’
und hob ma ihre Wünsche ang’hört

Die Stimmung in d’Häusa war g’miatlich u. schen
und die Kinda, de woit’n des Christkind scho sehn

sie g’frein sie aufs Christkind kennans gor net erwort’n
schaun im Finstan durchs Fensta in Gart’n
und pst.. nur net zu laut
weu sies Christkind ja sunst net eina traut

Und allas waoa g’schmückt und da Schnee is g’foin
da hob i ma ang’hört, was die Mensch’n so woin

Ja… Weihnacht’n …

I hob tramt i bin a Engal
und bring die Geschenke, erfüll jeden Wunsch….

Wos ? stimmt net ? Na leida ned ganz….

Es gibt Wünsche, de san net zu erfüllen
von niemand’n, beim bestem Wüll’n

losst’s mi erklärn um was do geht
damit’s a jeda glei vasteht

do woa in mein traum wer, der hat mi gebet’n
doch bitte seinen Liebsten zu rett’n

sein Wunsch war, moch eam so g’sund wie wir
i gabat mei Hab und Gut dafür

und jedn Tag tuat er drum i bet’n
denn nur a Wunda kann eam rett’n

Nur des is sei Wunsch den er begehrt
ois andre hat für ihn kann Wert

Dein Wunsch hob i g’sagt, kann i net erfülln

Daun hob i eam aug’schaut, kurz nochgedocht,
weu des hat mi wirklich sehr traurig g’mocht

dann hob i g’sagt wast wos:
es gibt da wos – i schick das vorbei
pass guat drauf auf und lass nie mehr los

es is die Hoffnung – kennst’as
sie soi immer bei dir sei
soll die begleit’n in schweren Zeiten
soll dein Licht sein und dein Glaube
deine Zukunft und dein Jetzt
und Trost dir Spenden wenn Du schwankst

... und dann bin i aufg’wacht - wos woa des jetzt
a Traum - die Wirklichkeit ...?

I hob tramt i bin a Engal

Autor: Sylvia Seidl

Eine tolle Weihnachtszeit
Asyl schallt' s hallend durch die Nacht,
Schlägt in mein Herz, dass es vor Kälte erstarrt!
Kann mich zunächst fast nicht bewegen,
Doch dann erreicht mich Gottes Segen.
Die Stimme in mir sagt 'öffne Dein Haus',
dann sieht es nicht nur nach Weihnachten aus.
Licht und Liebe durchdringen mein Herz
Das Fest der heiligen Nacht ohne Schmerz!
Öffnet die Türen, die Tore macht weit,
Erleben könnt Ihr eine tolle Weihnachtszeit.

Autor: Theresa

Weihnachten und der Zeiger der Uhr
Weihnachten – jene Zeit, in der man glaubt, dass die Zeit jedes Jahr schneller vergeht,
dabei sich der Zeiger der Uhr immer gleich schnell dreht.

Es sind die schönen Momente, die viel zu schnell vergehen,
zuerst ist die Vorfreude da, dann bereits auch wieder geschehen.

Wir wollen den Augenblick festhalten,
in schönen Momenten die Zeit anhalten.

Was hat es auf sich mit der Zeit, die nach wie vor immer schneller vergeht,
wobei sich der Zeiger der Uhr immer gleich schnell dreht?

Es ist die gefühlte Zeit der schönen Momente, die verfliegt,
es scheint als hätte wieder einmal die Zeit gesiegt.

Bei unangenehmen Angelegenheiten scheint die Zeit nicht zu vergehen,
wer kennt es nicht jede Minute auf die Uhr zu sehen?

Welche Schlussfolgerung ziehen wir daraus, dass einem das Jahr meist viel zu schnell vergeht,
während sich der Zeiger der Uhr immer noch gleich schnell dreht?

Es sind scheinbar die schönen Momente, die überwiegen,
vielleicht oft viel zu wenig festgehalten – sie verfliegen.

Was können wir tun, um die Zeit wieder bewusster zu erleben,
um schönen Momenten eine lang andauernde Bedeutung zu geben?

Wer erinnert sich nicht gern an Weihnachten in seiner Kindheit zurück,
als unsere Augen beim Betrachten des Christbaums strahlten vor Glück?

Die kindliche Vorfreude vor dem Weihnachtstag,
ob das Christkind wieder einen schönen Baum und Geschenke bringen mag?

Ein herrlicher Duft von Lebkuchen, Zimt und Orangen lag in der Luft,
aus der Küche vom Weihnachtsschmaus bereits der Duft.

Es ist die Zeit davor, die man so bewusst hat wahr genommen,
bis der Heilige Abend war gekommen.

Der Adventkalender, bei dem man jeden Tag ein Türchen aufmachte,
der Adventsonntag, den man mit Keksen, Liedern und Geschichten verbrachte.

Der Brief an das Christkind, den man sich lange und gut überlegte,
bevor man ihn auf das Fensterbrett legte.

Gemeinsam gebacken und Kekse verziert,
einen Adventmarkt besucht und im Schnee spaziert.

Einen Schneemann gebaut
und ihn dann vom Fenster aus angeschaut.

Jahre zurück hat man viele Einzelheiten als Erinnerungen abgespeichert,
dieser Schatz an Erinnerungen jeden Einzelnen von uns bereichert.

Es ist wichtig die Augenblicke des Lebens bewusst zu leben,
diesen eine besondere Bedeutung zu geben.

Sie sind es, die unsere Erinnerungen ausmachen,
und die Gedanken daran nach wie vor Freude und positive Gefühle entfachen.

Der Schlüssel der Kindheit war es, die Weihnachtszeit sehr bewusst zu erleben,
und somit den Erinnerungen einen sehr hohen Stellenwert geben.

Wenn wir uns wieder denken, dass sich der Zeiger der Uhr viel zu schnell dreht,
und die Zeit uns viel zu schnell vergeht,
denken wir an unsere Kindertage und versuchen Ereignisse bewusster zu erleben,
den Dingen, die wir für selbstverständlich erachten, eine größere Bedeutung zu geben.

Dieses Jahr wünsche ich Euch, dass ihr Weihnachten wieder mit anderen Augen seht,
nicht daran denkt, wie schnell die Zeit vergeht.

Dass jeder die Erinnerungen festzuhalten besser versteht,
denn der Zeiger der Uhr sich immer gleich schnell dreht.

2012

Autor: Michaela Glanz

Die Weihnachtsnacht
In der Dämm'rung dieses Abends
liegt so stille Seligkeit;
jeder Mensch des kleinen Dorfes
weiß genau: Es ist soweit!

Vom Himmel leuchten viele Sterne
auf das schneebedeckte Land,
und in Stuben überglücklich
steh'n die Menschen Hand in Hand.

Draußen auf den weißen Feldern
bis zum tiefen Wald hinan
hört man leise Glocken klingen –
glücklich ist heut' jedermann.

Und wenn man's genau beachtet,
horchend mit gespitztem Ohr,
hört man leise aus dem Himmel
singen einen Engelschor.

Er singt so still und auch so leise
hinab auf unsre Erde,
er singt auf wunderbare Weise,
daß es bald Friede werde!

Autor: Christopher von Greverode

Weihnachten von Rudi
Die Weihnacht ist gekommen es grüßen weit und breit
die frohen Kinderherzen die heilige Jubelzeit.

Am düsteren Waldessaume da steht ein kleines Haus
das weiß nichts von dem Feste, das sieht so traurig aus.

Die Mutter sitzt am Tische und starret vor sich hin,
was geht in dieser Stunde der Armen durch den Sinn?

Da öffnet sich die Türe ihr blasses Kind erscheint
"Oh Mutter" ruft der Kleine "das muß man aber sehn,
wie unsere Nachbarskinder ums Weihnachtsbäumchen stehn.
Da brennen viele Lichtlein, ist helle wie am Tag
die Zweiglein tragen Gaben, wie man sie wünschen mag.
Und Sachen wunder niedlich Spielzeug ist auch dabei
und schöne neue Kleidchen und Naschwerk mancherlei.
Das Christkind hats den Kleinen zum Weihnachtsfest gebracht.
Weil sie so brav gewesen hat es an sie gedacht.

Oh Mutter, liebe Mutter hab ich dich wohl gekränkt,
bin ich nicht brav gewesen, daß es an mich nicht denkt?"

Die Mutter faßt das Büblein und drückt es fest ans Herz
und sagt mit halb ersticktem Schmerz:

"Oh gräm dich nicht mein Lieber, du bist ein braves Kind
das unserer Nachbarskinder gewiss nicht braver sind.

Doch gibt es viele Häuschen und viele Kindlein drin,
das Christkind kann auf einmal doch nicht zu Allen hin."

Das Büblein ist zufrieden, es sieht die Tränen nicht,
die aus Mutters Augen im schnellen Laufe bricht.

Ein Jahr ist nun vorüber. Weihnacht ist wieder da
die Mutter strickt am Tische, klein Büblein ist ihr nah.

Sie faltet still die Hände und seufzt "Mein lieber Sohn
du bist im Paradies, 10 lange Monate schon.

Dort steht gewiss ein Bäumlein für dich in goldener Pracht,
dort schenkt dir schöne Gaben die frohe Weihnacht.

Doch ich arme Mutter, ich habs nicht so gemeint."
sie hält die Hand vors Auge und senkt das Haupt und weint.

Autor: unbekannt

Weihnacht
Weihnacht,
Weißer, weicher Schnee
Fällt auf die Erde nieder,
Gefroren ist der Weiher.
In allen Häusern sind die
Menschen aufgeregt, weil
an Weihnacht jeder
Mensch geheime
Wünsche hegt und
Wunder in Erfüllung gehen.

Autor: Susanne Ulrike Maria Albrecht

Der helle Stern
Der Stern, der jede Seel' erfreuet,
dass sie aufs Neue hoffen lern',
der Himmelsgold zur Erde streuet -
das ist der Weihnacht heller Stern.

Autor: unbekannt

Weihnachten
Weihnachten frohes Fest,
trotzdem voll im Stress.
Weihnachtskuchen backen,
und Geschenke einpacken.

Familienfest vorbereiten,
doch trotzdem noch Streiten.
Weihnachtsbaum schmücken,
in allen feinsten Stücken.

Doch was ist wirklich wichtig?
Alles haben ganz richtig?
Oder das Christkind?
Wo wir doch alle gleich sind.

Jesus kam auf der Welt,
ohne Gold und Geld.
Jesus war nicht Reich,
machte trotzdem unsere Herzen weich.

Darum feiern wir Weihnacht heut,
denn alle sind erfreut.
Dass Jesus gebar,
und eins für uns hier war.

Autor: Claudia Driediger

Stern der Sehnsucht
Stern der Sehnsucht,
hoch am Himmel,
leuchte hell durch dunkle Nacht.
Bringe allen Menschen Hoffnung,
die dein sanftes Licht bewacht.

Weck die Hoffnung in den Herzen,
Derer, die vom Hass zerstört,
dass ein jeder von uns Menschen,
noch das Lied der Liebe hört.

Hass und Liebe sind die beiden
Pole der Unendlichkeit
und wir Menschen wandern alle,
durch die Zeit zur Ewigkeit.

Lass uns mit dem Herzen sehen,
unsern Weg durch Raum und Zeit,
lass uns nicht verloren gehen
in der kalten Dunkelheit.

Nur die Liebe kann verhindern, dass wir für immer in der Unendlichkeit des Seins verloren gehen.

Autor: Raina Jeschke

Weinachtswünsche
Ich wünsche mir einen langen Tag
ganz ohne alle Uhren
Und auch Erwachsene, die nicht stets auf Terminal luren.
Ich wünsche mir Papa mit viel Zeit für mich und meine Fragen
Und das Erwachsene nicht so oft nur jammern oder klagen.
Ich wünsche mir, dass man mich mal fragt, warum ich manchmal weine.
Ich wünsch mir,dass man mir mal sagt:
Ich mag dich, meine Kleine!
Ich wünsche mir, dass man nicht stehtst mahnt,
nicht jetzt,denk doch an später!
Ich wünsch mir, dass ich ich sein darf
und nicht ein Man und Jeder
Ich wünsch mir Lehrer mit Humor und solche,die gern lachen.
Daß ich nicht nur gescheit sein muß, mal träumen darf im Wachen.
Frohe Gesichter um mich rum,
die nicht im Alter rosten.
Bekomm die wünsche ich erfüllt?
Wohl kaum weil sie nichts kosten.

Autor: Helmut Zöpfel

Dezember
Dezember lässt die Tage dunkeln,
schon nachmittags beginnt die Nacht.
Laternen, Sterne, Kerzen funkeln,
der Weihnachtsmarkt hat aufgemacht.

Mit Hektik rennt beim Einkaufsbummel
so mancher suchend durch die Stadt,
es steigert sich der Weihnachtsrummel,
bis jeder die Geschenke hat.

Man schuftet, rackert, bäckt, putzt, fummelt
und stimmt sich ein aufs Weihnachtsfest,
je schneller sich ein jeder tummelt,
so müder fällt er spät ins Nest…

Das Wichtigste wird oft vergessen,
das, was im Leben wirklich zählt.
Doch du allein kannst es ermessen,
was du besitzt und was dir fehlt.

Was wünsch ich mir in diesen Tagen?
„Gesundheit, Frieden, etwas Zeit
und deine Liebe“, werd‘ ich sagen,
„und dass es Weihnachten mal schneit.“

Autor: Karin Heinrich

Gedanken zur Weihnacht
Was ist Weihnacht?
Das Fest der Heiligen Nacht?
Eine Stunde in der Kirche sitzen,
die Gans, die muss im Ofen schwitzen,
der Tisch ist auf Weihnacht toll getrimmt,
damit auch ja das Umfeld stimmt.
Die Kinder schauen auf die Uhr,
von Andacht ist da keine Spur,
hoffentlich geht alles klar,
was an Wünschen offen war,
Papa´s Weihnachtsgeld war eingeplant,
er hat nichts davon geahnt.
Die Predigt geht an uns vorüber,
Geschenke sind uns allemal viel lieber.
Was interessiert uns „Brot für die Welt?“
Wir haben alles Brot, Wurst und Geld.
Von uns werden sie genug noch kriegen,
wenn wir nächstes Jahr in die „DOMREP“ fliegen.
Die Stunde ist nun langsam um,
der Pastor dreht sich zu uns herum,
er will uns seinen Segen geben,
dafür sollen wir für „Brot für die Welt“ was geben.
Was kümmert uns die dritte Welt,
dafür haben wir kein Geld.
Wir haben schließlich andere Sorgen
und können nicht für Fremde sorgen,
wir lassen die Kollekte an uns vorüber gehen,
vielleicht klappt es im nächsten Jahr, wir werden sehen.
Endlich ist die Kirche aus,
ab in´s Auto und nach Haus.
Weihnachten, wie es früher einmal war,
daran zu denken, wie Maria unsern Herrn gebar,
am Weihnachtsbaum ein Lied zu singen
dem Herrn ein Dankgebet zu bringen?
Früher hatten wir ja Zeit, nur kein Geld,
heute ist es anders rum bestellt.

Wir sollten uns doch wirklich fragen,
gerade an weihnachtlichen Tagen,
ob es so viel besser ist,
wenn man Andere vergisst,
Weihnacht ist das Fest der Welt,
für alle Menschen, auch die, in der dritten Welt.

Autor: Rolf Robens

Besinnung auf das Wesentliche
Haben wir verlernt, die Weihnachtszeit zu leben:
Konsum und Hektik, anstelle uns mehr Zeit zu geben?
Dabei kann es so einfach sein, zu schenken –
zur Ruhe kommen und mit dem Herzen denken:
Mehr Zeit für Familie, Freunde und auch Fremde.
Besinnung auf das Wesentliche – reicht euch die Hände.

Autor: Michael Luber

Da wurde Weihnachten
Der Heilige Geist suchte ein Mädchen
aus ehrbarem Haus
und wählte sich Maria aus.
Dann ließ er ihr verkünden,
sie wird ein Kind gebären,
Jesus Christus, der Messias,
soll es werden.

Marias Eltern waren arm,
und konnten sich nicht wehren,
und Josef war ihr Ehemann,
Maria sollte ihm gehören.
So kam es, dass Maria
vom Heiligen Geist empfing,
und schwanger war.

Da hatte sie nun die Bescherung,
ohne ihre Schuld
musste sie das Kind austragen,
und ertrug es mit Geduld.
Dann war in jenen Tagen
eine Volkszählung

auf Befehl von Kaiser Augustus.
Josef und Maria
wanderten nach Bethlehem,
wo ihre Registrierung war.
Sie fanden kein Quartier,
so viele waren hier.

Man bot ihnen nur einen Stall.
Dort kam Marias Kind
ganz ärmlich auf die Welt.
Ein Engel hat geschwind
es all den Hirten erzählt.
Sie kamen herbei

und sahen die Heilige Familie,
die glücklichen Drei.
Sie brachten ihnen die Botschaft,
verkündet vom Engel des Herrn,
und wie es auch sei,
über dem Stall war ein Stern.

Maria und Josef freuten sich
und dachten darüber nach.
In einer Futterkrippe lag wirklich
Jesus, frisch geboren und wach.
Da wurde Weihnachten
zum Fest der Liebe für Christen.

Autor: Vera-Regina aus Österreich

Weihnachtszeit Oh Weihnachtszeit
Weihnachtszeit Oh Weihnachtszeit,
ach jetzt ist es schon soweit.
Die Flocken fallen,
der Chor der singt
und die Glocke ja die klingt

Ach du lieber Weihnachtsmann,
komm doch in mein Stübchen
Ich freu mich schon
und war bestimmt ein sehr artiges Bübchen.

Ach du lieber Weihnachtsmann,
weiß nicht was ich mir wünschen kann.
Hast du vielleicht etwas in deinem Sacke,
was ich kann mir packe?

Ho Ho Ho!
Ich bin Moritz der Weihnachtsmann
Und werde für dich tun was ich kann
Doch warst du auch ein guter Junge?

Gib gut Acht!
Süßigkeiten gibt es nur für die Guten
und für die Bösen nur die Ruten!

Ich war immer ein artiger Racker und vor den Mädchen nie ein cooler Macker.

Nun gut hier dein Geschenk was ich dir gebe
Ich hoffe du kannst damit lebe.

Ach du lieber Weihnachtsmann
Das ein Geschenk von großen Werte,
Ich mach auch keine Scherze.

Ach das macht mich wirklich froh,
Ho Ho Ho, Ho Ho, Ho Ho.
Doch jetzt muss ich rauf auf meinen Schlitten,
denn meine Rentiere wollen werden von mir geritten.

Weihnachtszeit Oh Weihnachtszeit,
Ach jetzt ist es schon so weit.
Das war eine Heiterkeit.
Papa Noel er kam er ging,
und nun kann ich weiter singen

Hallelujah

Autor: Die Brandiser Wichtel

Fröhliche Weihnacht überall
Fröhliche Weihnacht überall
Tönet durch die Lüfte froher Schall;
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum.

Fröhliche Weihnacht überall
Tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle stimmet ein in den Jubelton,
Denn es kommt das Heil der Welt von des Vaters Thron.

Autor: unbekannt

Der Traum
Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab's, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war's um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find' ich dich?

Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Bäume leuchtend
Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir's begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Von dir glänzten all zusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

O heiliger Abend
O heiliger Abend,
mit Sternen besät,
wie lieblich und labend
dein Hauch mich umweht!
Vom Kindergetümmel,
vom Lichtergewimmel
auf schau ich zum Himmel
im leisen Gebet.

Da funkelt's von Sternen
am himmlischen Saum,
da jauchzt es vom fernen,
unendlichen Raum.
Es singen mit Schalle
die Engelein alle,
ich lausche dem Halle,
mir klingt's wie ein Traum.

O Erde, du kleine,
du dämmernder Stern,
dir gleichet doch keine
der Welten von fern!
So schmählich verloren,
so selig erkoren,
auf dir ist geboren
die Klarheit des Herrn!

Autor: Karl Gerok

Christkind im Walde
Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil'ge Kind erschien,
fing's an, im Winterwald zu blühn.

Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!"

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet's Äpfel ringsumher;
Christkindlein's Taschen wurden schwer.

Die süßen Früchte alle nahm's,
und so zu den Menschen kam's.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!

Autor: Ernst von Wildenbruch

Die heilige Nacht
Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht!

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.

Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: "Fürcht't euch nicht!"

"Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut."

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;

zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm.

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König' mit ihrem Stern.

Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: "Gott in der Höh sei Ehr!"

Autor: Eduard Mörike

Weihnachtsglocken
O Winterwaldnacht, stumm und her,
mit deinen eisumglänzten Zweigen,
lautlos und pfadlos, schneelastschwer,-
wie ist das groß, dein stolzes Schweigen!

Es blinkt der Vollmond klar und kalt;
in tausend funkelharten Ketten
sind festgeschmiedet Berg und Wald,
nichts kann von diesem Baum erretten.

Der Vogel fällt, das Wild bricht ein,
der Quell erstarrt, die Fichten beben;
so ringt den großen Kampf ums Sein
ein tausendfaches banges Leben.

Doch in den Dörfern traut und sacht,
da läuten heut` zur Welt hinieden
die Weihnachtsglocken durch die Nacht
ihr Wunderlied - vom ew`gen Frieden.

Autor: Karl Stieler

Der Christbaum im Himmel
Da droben, da droben muss Christtag es sein,
es leuchten und flimmern die Lichtelein,
viel hundert und tausend, ach, mehr wohl gar,
die glänzen am Himmel so hell und klar.

Dort oben, dort oben wohnt allezeit
Christkindchen in himmlischer Herrlichkeit.
Es hat wohl den Engeln in dunkler Nacht
ein Bäumchen mit flimmernden Lichtern gebracht.

Dort oben, dort oben möchte gerne ich sein,
mich freu'n mit den heiligen Engelein
und wandeln im hellen, im himmlischen Saal
und schauen die flimmernden Lichtlein zumal.

Autor: Georg Christian Dieffenbach

Kurze Weihnachtsgedichte

Die Advents- und Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Die Welt ist umgeben von glücklichen Menschen, die Liebe und Barmherzigkeit ausstrahlen. Es ist die Zeit, in der man anderen Menschen dankt und etwas zurückgibt. Wer hier seinen Liebsten, Verwandten oder einfach nur Freunden eine Freude machen möchte, kann sie mit einem kurzen Weihnachtsgedicht überraschen.
Kurze Weihnachtsgedichte passen auf eine kleine Karte, die man zum Weihnachtsgeschenk hinzugeben kann. Sie lassen die Person später an einen tollen Moment oder ein gemeinsames Erlebnis erinnern und zeugen von Kreativität und Liebe. Damit sind kurze Weihnachtsgedichte eine perfekte Ergänzung zu jedem Geschenk in der Weihnachtszeit.

Frohes Fest
Plätzchenduft zieht durch das Haus,
versperrt sind manche Schränke.
es weihnachtet, man kennt sich aus
und wohlsortiert sind die Geschenke.

Man freut sich auf das Kinderlachen
und auf ein paar Tage - ruhig und still,
andern `mal eine Freude machen,
das ist es, was man will.

Weihnachtskarten trudeln ein
von allen Ecken und Kanten,
die meisten sind, so soll es ein
von den Lieben und Verwandten.

Autor: unbekannt

Schöne Lieder, warme Worte
Schöne Lieder, warme Worte,
tiefe Sehnsucht, ruhige Orte,
Gedanken, die voll Liebe klingen,
Weihnachten möcht' ich nur mit dir verbringen.

Autor: unbekannt

Lieber guter Weihnachtsmann
Lieber guter Weihnachtsmann,
schau mich nicht so böse an!
Packe deine Rute ein,
ich will auch immer lieb und artig sein.

Autor: Anonym

Alle 4 Kerzen brennen schon
Alle 4 Kerzen brennen schon
Und mit uns feiert Gottes Sohn
An jedem Tische sitzt er da
Und feiert mit uns seine Geburt ganz klar
Weihnachten ist ein Fest für alle hier
Deswegen freut euch heute alle mit mir

Autor: Anastasia Krause

Wenn's Licht brennt heller
Wenn's Licht brennt heller,
Wenn's Herz schlägt schneller,
Dann weiß ich ganz genau:
Wheinachten steht vor der Tür mit einem Plätzchenteller.

Autor: Sophia Herrmann

Weihnachtsmann
Lieber guter Weihnachtsmann,
schenk mir doch ein Schokomann.
Nicht zu groß, nicht zu klein...
aber LECKER muss er sein!

Autor: habu372

Weihnachten als Pulverfass
Sind Weihnachtsmann und Christkind da,
Für Kinder einfach wunderbar.
doch ob Groß und Klein,
jeder soll heut glücklich sein.
Mit Rotkohl, Gans und nem Rosè,
tun die Streitereien kaum weh.
Das Weihnachtsfest als Pulverfass,
Wort des Tages lautet: Hass.
Die Mutter weint, der Vater voll.
Weihnachten ist doch wundervoll.

Autor: Odorf

Der Weihnachtsstern
Glöckchen klingen leise -
der Weihnachtsstern geht auf seine Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt -
hinunter auf die ganze Welt.
Er führt uns durch die Dunkelheit
und kündet von der nahen Weihnachtszeit
Seht nur, wie er golden strahlt
und Hoffnung in die Gesichter der Menschen malt.

Autor: cbein

Mein Wunsch
Heut Nacht da war ich sehr erschrocken,
an meiner Tür - ein lautes Pochen.
Ich fragte leis, wer mag das sein?
Da rief es schon,
komm lass mich rein.

Autor: Anita Rosen (miminita)

Plätzchen backen
Oh, wie lieb ich die Gerüche
aus der warmen Weihnachtsküche!
Zieht der süße Duft hinaus,
riecht man ihn im ganzen Haus.

Hörnchen, Herzen, Zuckerkringel,
Pfefferkuchen, Schokoringel,
Brezeln, Sterne und noch mehr -
Plätzchenbacken ist nicht schwer.

Besser noch als die vom Bäcker
schmecken sie - so köstlich, lecker!
Keiner könnte widerstehn,
wenn sie auf dem Festtisch stehn.

Autor: Karin Heinrich

Heiligabend
Ihr heller, leuchtend warmer Schein,
lädt uns zur Besinnung ein.
Der Heiligabend ist nicht mehr fern.
Wir warten in Hoffnung, begrüßen den Herrn.

Autor: A.R

Weihnachtsnacht
Draußen leuchten Sterne der heiligen Nacht,
Und drinnen glänzt der Weihnachtsbaum in strahlender Pracht.
Der Weihnachtsbraten ist aus dem Ofen ganz frisch,
man stellt ihn gerade auf den Tisch.
Die Kinder packen fröhlich die Geschenke aus,
Drum wünsch' ich euch 'nen schönen Weihnachtsrausch.

Autor: Sina Langbein

Weihnachtszeit
Wir wissen ja, was es bedeutet,
Wenn bald das Glöckchen fröhlich läutet!
Geschenke liegen unterm Baum
Und es erfüllt sich mancher Traum.
Die Herzen werden froh und weit:
Wie ist so schön die Weihnachtszeit!

Autor: unbekannt

Wahres Weihnachten
Wahres Weihnachten ist dann,
wenn der Mensch in Frieden leben kann.
Das wünsch' ich Euch,
sowie Glück und Segen
zu Weihnachten und auf all Euren Wegen!

Autor: unbekannt

Weihnachtstage
Wir wünschen Euch an den Weihnachtstagen -
und schämen uns nicht, es laut zu sagen -
gutes Essen und Wein zum Begießen.
Doch vor allen Dingen:
Zeit, um diese Dinge zu genießen!

Autor: unbekannt

Der Stern
Hätt' einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

Autor: Wilhelm Busch

Weihnachten wird es für die Welt
Weihnachten wird es für die Welt!
Mir aber - ist mein Lenz bestellt,
Mir ging in solcher Jahresnacht
Einst leuchtend auf der Liebe Pracht!
Und an der Kindheit Weihnachtsbaum
Stand Englein gleich der erste Traum!
Und aus dem eiskrystall'nen Schooß
Rang sich die erste Blüte los -
Seitdem schau' ich nun jedes Jahr
Nicht was noch ist - nur was einst war!

Autor: Adele Schopenhauer

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.

Autor: Gustav Falke

Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Autor: Rainer Maria Rilke

Rauhreif vor Weihnachten
Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
Sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
Da fror er fest in der Winterluft
Und glänzt heut' morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkind's Garten,
Im Herzen regt sich ein süß Erwarten:
Ist schon die Erde so reich bedacht,
Was hat es mir da erst mitgebracht!

Autor: Anna Ritter

Adventsgedichte

Adventsgedichte eignen sich besonders für das Vortragen in der Vorweihnachtszeit. Ob auf dem Weihnachtsmarkt, bei einer Weihnachtsfeier oder in Schulen und Kindergärten: Adventsgedichte stimmen auf Weihnachten ein - und das in der schönsten Zeit des Jahres, der Adventszeit. Diese beginnt vier Wochen vor dem Fest und bringt eine besinnliche, vorweihnachtliche Atmosphäre mit sich.

Adventsgedichte eignen sich auch zum Schreiben von Weihnachtskarten an Freunde, Familie, Kollegen sowie Geschäftspartner oder Kunden der Firma. Im Rahmen eines gemütlichen Adventsessen mit dem Verein oder der Firma, können vorgetragene Adventsgedichte für eine besonders besinnliche Stimmung sorgen. Dabei muss es sich nicht um ein neues Gedicht handeln. Auch die alten Klassiker verzaubern immer noch mit ihrem besonderen Charme.

Für Kinder spielen Adventsgedichte ebenfalls eine wichtige Rolle - z. B. dann, wenn der Nikolaus mit seinen Geschenken vor der Tür steht. Hier reicht brav sein nicht immer aus. Oft müssen die Kleinen ein schönes Adventsgedicht aufsagen, damit sie auch eine spannende Überraschung erhalten.

10 kleine Tannenbäume
Zehn kleine Tannenbäume
wuchsen auf mit einem Traum:
Wenn wir einmal groß sind, werden
wir bestimmt ’mal Weihnachtsbaum.

Doch dann in einer Juli-Nacht,
kurz nach 12, wurden alle gefällt.
Mit Säge und Axt, rapp-zapp, schnell gemacht.
Auch junges Holz bringt schon gutes Geld!

So endete der erste Baum
als Jäger- oder Lattenzaun.
Nummer 2 und 3 kann man jetzt seh’n,
als Schränke bei Ikea steh’n.

Baum 4 und 5, aus deren Stamm
schnitzte man ’ne Holzeisenbahn,
und die Ästchen, grad mal fingerdick,
die landeten in der Streichholzfabrik.

Und was geschah mit 6 bis 9 ?
Nun auch für die gab’s Nix zum Freun.
Sie steh’n entastet, ziemlich krumm,
jetzt bei HochTief als Bauholz rum.
Und brechen sie, bricht auch ihr Stolz,
dann enden sie als Feuerholz.

Doch Nummer 10, der hat’s geschafft:
Er fiel vom LKW bei Nacht.
Kinder haben ihn gefunden,
seinen Traum dann wahr gemacht:
Sie schmückten ihn zum Weihnachtsbaum,
mit Kugeln, Kerzen, Engelshaar.
Dem Baum war dabei piep-egal,
dass grad erst Ende Juli war.

Autor: Bernd Gast

Mei Rundgang aufn Christkindlmarkt
Na ja, es war wie fast jedes Joa
i was net wias bei eich so war
für mi net des woare, des war ma kloa

a Massngedränge u. alls vü zu teia
wie olle Joar so war’s a heia
u. trotzdem hob i konsumiert
was zu folgendem geführt:

a gfüda Erdäpfel mhhh -des war jetzt klass
u. glei danach an klanan Punsch
des war für’s erste so mei Wunsch

und nochha sog’ ma so zum Vadaun
kennt i ja no zum Schnapsstandl schaun

denn des is schließlich jedem kloar,
dass des ja erst der Anfang woar

a klans Schnapserln des kann do net schodn
sovül wird jeder Arzt dir rodn

und schau - ma gönnt sich ja sowieso nix
da reift a Gedankn , des heißt er is schon fix

a Punsch, vielleicht a andre Sort’n
oder sollt i do no woart’n
und vurher eventuell was Siases ?

Gesagt, getan - ans nexte Standl nix wie ran
a Schaumrolln - jo des war a Traum
so frisch u. lecker mit dem Schaum

na hoffentlich schaut niemand her
weil des ja fast scho peinlich wär

jetzt glaub i sollt i a bisserl gehn
so zum verdaun, des wean’s verstehn
dabei kennt i ja glei dran denkn
was wer i heia denn verschenk’n
i grübl also, geh so herum, bis i zu de Standl’n kum...

zum Teufl i kann mi goa net konzentrier’n
des kann jetzt net woar sei - da muaß i mi irrn
i g’spiers im Magn liegts ma ganz schwer
na e kloar, jetzt hob is - a Schnapserl muass her

oba wia a jeda was tuat z’vül Alkohol
dem Magerl allane a net so wohl
i solltat a Klanigkeit do no essen u. die Kerznstandl vergessn
doch vurher hätt i no an Wunsch ....
gens bitte a Tassn vom neich’n Punsch....

Autor: Sylvia Seidl

Ich habe ein Geschenk für Dich
Du kannst es nicht kaufen
und doch hat es Wert
und mit ein paar Worten ist’s rasch erklärt
was ich versuche dir zu geben
sollt’ jeder haben in seinem Leben

Ich schenke dir Liebe das ganze Jahr
Ich höre dir zu – bin für dich da

Ich schaue dich an, bin mit dir eins
und wenn du lächelst ist’s als wäre es mein’s

Ich weine mit dir und gebe dir Hoffnung
und wenn du mich brauchst bin ich für dich da
Tag ein Tag aus - das ganze Jahr

dass ist mein Geschenk an Dich

Autor: Sylvia Seidl

8 Wochen davor
8 Wochen bevor der Tag auf Weihnachten fällt
wirst du mit Werbung schon gequält
mit Christbaumschmuck u. Weihnachtsglocken
sie in die Kaufhäuser dich locken

um ja nur rechtzeitig dran zu denken
deine Lieben reichlich zu beschenken

denn die Wirtschaft kann nur leben
hast Du genügend Euro ausgegeben

Ich lass mich heuer nicht mehr blenden
Und wea des blöde Spiel beenden
Ich schnür mein eigenes Paket
wie nachfolgend geschrieben steht

was wird’s denn dieses Jahr wohl sein
was kommt denn in mein Päckchen rein
so denk ich also lange nach
bis folgendes ich schließlich mach

i schreib an Zettel u. notier’
liebe Kinder heuer gibt es nix von mir
denn ich hab mich - oh welche Wende
entschlossen ja - zu einer Spende
als Hilfe für die dritte Welt
dort braucht man schließlich sehr viel Geld
weil Armut doch die Welt bewegt
hab ich nen Scheck dazugelegt

und hoff’ ihr seid nicht all zu böse
wenn ich das auf diese Weise löse
wenn doch dann sag ich Euch ganz keck
es ist doch für den guten Zweck

Autor: Sylvia Seidl

daham is am schenst'n waun Weihnachten is
zu Weihnachtn brauch i ka Karibik und kane Thermen
kan Platzl in da Südsee um mi zu wärmen

weu waun da Schnee foit ganz leise und
des Haus nach Marzipan riacht
und in da Stubn da gebn die Kerzn des Liacht

und a wohlige Wärme die breitet sich aus
daun is Weihnachten am Schensten z’aus

da sitz’ i mit da familie z’samm vurm kamin
u. a jeda kann sehn wia glicklich i bin

Es is so a Tag der hot scho wos
i kauns net beschreibn i was a net wia
oba irgendwas Besondres is da in mia

es is so a Gfüh' von Liebe und Freid
die Surgn san vagessn waun a nur für heut’

egal obst a sandla oda a manager bist
und ganz gleich ob oarm oda reich
weu an dem Tag empfind ma do olla gleich

daham is am schenst'n waun Weihnachten is

Autor: Sylvia Seidl

advent advent das rathaus brennt
die wasserleitungen zugefroren das schöne rathaus scheint verloren. wo kriegen wir blos wasser her? schreit die gesamte feuerwehr.advent advent knechtruprecht rennt
was schleppt er dort blos huckepack in diesem großem weihnachtssack? mit äpfeln, nüssen, pfefferkuchen soll man das löschen nicht versuchen. es brennt, es brennt knechtruprecht rennt
und sack für sack wird angeschleppt.
was hat er wohl darin versteckt?
wir bekommen wasser! - guter mann damit man damit löschen kann.
advent advent knechtruprecht rennt
türmt sack auf sack ganz eng ums haus und löscht damit das feuer aus schon bald darauf liegt apfelduft süß ,lieblich, würzig in der luft.
so wird erfunden im advent der bratapfel den jeder kennt.
knechtruprecht bittet zu verkünden das rathaus nicht anzuzünden.
lasst bratäpfel im ofen garen, das hilft auf dauer kosten sparen

Autor: jennifer blochmann

Gebet in der Christnacht
O Liebe, die am Kreuze rang,
O Liebe, die den Tod bezwang
Für alle Menschenkinder,
Gedenk’ in dieser sel’gen Nacht,
Die dich zu uns herabgebracht,
Der Seelen, die dir fehlen.
O Liebe, die den Stern gesandt
Hinaus ins ferne Morgenland,
Die Könige zu rufen;
Die laut durch ihres Boten Mund
Sich gab den armen Hirten kund,
Wie bist du still geworden?

Noch eine fromme Hirtin liegt
In blindem Schlummer eingewiegt
Und träumt von grünen Bäumen.
Singt nicht vor ihrem Fensterlein
Ein Engel: Esther, laß mich ein,
Der Heiland ist geboren?

Autor: Wilhelm Müller

Das beste Weihnachtsgeschenk: das Jesuskind
In unsrem Herzen hat die Freude Platz genommen,
denn nun ist die Weihnacht nah herbeigekommen,
wo wir Kinder so viele wunderschöne Gaben
unter dem geschmückten Tannenbaume haben.

Besonders wird das Weihnachtsfest gelingen,
wenn wir auch andren Leuten Freude bringen
mit liebvollen Geschenken, an denen sie ermessen:
Sie sind ja gar nicht einsam, nicht vergessen.

Doch die beste aller Gaben, wie ich finde,
hat Gott geschenkt uns in dem Jesuskinde.
Drum werden wir auch singen und frohlocken
voll Dank beim Jubelklang der Weihnachtsglocken.

Autor: Dieter Faulseit

Die Engelstrompete
Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich will euch sagen, es schneit schon sehr.
Den Schnee, den trägt die Columbin'
auf ihren Flügeln bis nach Wien.

Autor: Barbara Gottschalt

Es weinachtet sehr
Der erste Sonntag im Advent
am Kranz heut' eine Kerze brennt.
Bald leuchten zwei, bald drei, bald vier
und bei dem Lichtschein singen wir schon jetzt die ersten Weihnachtslieder,
denn bald kommt ja das Chriskind wieder.

Autor: Susanna Metkarn

Christbaum
Der Winter ist ein karger Mann, er hat von Schnee ein Recklein an; zwei Schuh von Eis sind nicht zu heiss; von rauem Reif eine Mütze macht auch nur wenig Hitze. Er klagt: "Verarmt ist Feld und Flur!" Den grünen Christbaum hat er nur; den trägt er aus in jedes Haus, in Hütten und Königshallen: den schönsten Strauss von allen!

Autor: Lilli Hauenschild

Weihnachten, ein Albtraum
Ein Nikolaus steht vor der Tür,
wir fragen uns, was will der hier?
Oder ist es gar der Weihnachtsmann,
den ich gar nicht leiden kann?

Vor Weihnacht kommen die gelaufen
und raten uns zum Kaufen, Kaufen, Kaufen
Geschenke für die Frau, den Mann,
für Kinder, Oma, und den Opa dann.

An alle, alle muss man denken,
was kann man Schönes doch nur schenken.

Wer hat das Schenken nur erdacht?
Ein Konzern, der Umsatz macht?

Nein, es war ein Kind geboren,
welches mit kleinen Gaben bedacht wurde.

Aber wen interessiert denn heut noch das?
Heilig Abend ???…“da war mal was“…

Das Abendessen ist ganz wichtig,
Gans oder Pute nur sind richtig. (war kalt, mit Rotkohl, auch kalt)
Die Bescherung unterm Tannenbaum,
für alle wieder ein Albtraum.
Nie hätte man gedacht, dass Geschenke so viel Freude machen.
All diese wunderschönen Sachen…
Fast alles wurde umgetauscht.

Es war ein tolles Weihnachtsfest, leider hatte Opa zu viel Wein getrunken
und schnarchte unterm Tannenbaum,
derweil wir „Oh du Fröhliche“ singen mussten.

Die Zeit verging schleppend mit Fernsehen über das Christkind und irgendwelche Könige,
bis wir endlich um 11:30 in die Disco konnten. Aber da ging die Post ab!!!
Weihnachtsengel oben „Ohne“, Nikoläuse ohne Hose,
einfach super affengeil.

Frohe Weihnacht

Autor: J. Hofmann

Der Weihnachtsmann
Ein Weihnachtsmann lag im Schnee,
das Herz tat ihm schon lange weh.
Ein kleines Mädchen etwa zehn
blieb an meiner Seite stehn
und sah mich fragend mit großen Augen an:
kommt heute nicht der Weihnachtsmann?
Doch, mein Kind, der Alte hatte viel zu tun
und muss jetzt einmal ausruhn.
Schnell bückte ich mich zu ihm hinab
und nahm aus dem Geschenkesack
ein kleines Spielzeug und drückte es dem Mädchen in die Hand.
"Danke," sagte es und verschwand.
Dann trat ein junger Mann in den Kreis
und sprach mit fester Stimme leis:
Nicht jeder der am Boden liegt,
war vom Alkohol besiegt!
Ich wünsche allen Menschen hier auf Erden,
möge es ein friedliches Weihnachten werden!

Autor: Ute Deisinger

Weihnachtszeit
Advent, Advent,
bald die dritte Kerze brennt.

Alles ist geschmückt,
denn das Weihnachtsfest immer näher rückt.

Im Dezember- so ists der Brauch- machen die Kinder
am Adventskalender ihre Türchen auf
und freuen sich sehr darauf.

Der Nikolaus und auch das Christkind
schon fleißig am Vorbereiten sind.

Sie wünschen für die stille Zeit
viel Freude und Besinnlichkeit.

Autor: Verena Schäfer

Der Winter kommt
Der Winter kommt, die Zeit ist da,
es werden Wintermärchen wahr.
Die Bäume sind schon kahl und weiß,
dort draußen steht ein alter Greis.
Doch ich schau genauer hin,
da kommt mir etwas in den Sinn.
Der alte Greis läutet am Tor
und stellt seinen dicken Sack davor.
Er kam wohl mit dem Schlitten an,
der alte Greis, der Weihnachtsmann.

Autor: N. Engling

Mach hoch die Tür
Mach hoch die Tür -
Reiß auf deine Tore

Hab keine Angst
Es kommt keiner herein
In die Verschlossenheit
In die Dunkelheit
In die Leere deines Daseins

Mach hoch die Tür
Reiß auf deine Tore
Hab keine Angst
Es wird nichts Wichtiges entweichen
Es ist nur die Luft
Die vermodert riecht
Verbraucht - Abgestanden - Leblos

Mach hoch die Tür
Reiß auf deine Tore
Warte
Nimm auf jeden frischen Lufthauch
Lass herein den Wirbelwind des Lebens
Die wärmenden Sonnenstrahlen
Das Licht und die Klänge
Die ein wenig Sinn spüren lassen
und Geborgenheit vermitteln

Und vielleicht ein bisschen Liebe geben

Autor: Gottfried Kreismayr

der Weihnachtsduft
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
die sich nun kündet, weit und breit,
da ligt ein ganz besonderer Duft
in der Luft:
Nach Freude, lachen und nach Scherzen,
nach Geschenken, Plätzchen und Weihnachtskerzen.
Nach Bratäpfeln und Tannenbaum,
und manchmal auch nach Badeschaum,
den viele machen Adventsputz,
um zu entfernen allen Schmutz.
Denn bald ist es wieder so weit,
es beginnt die Weihnachtszeit

Autor: anonymus ott

Winterzeit
Das Jahr ändert schwungvoll
- im Zuge eines Augenblickes -
sein weltbestimmendes Gesicht

Wie der Läufer, der
- in sinnlos-sinnvollen Weisen
seine Runden läuft.

Und mit ihm ändert sich die Zeit.

Auch die Menschen wenden
zu einem neuen Leben
sich. Sie wollen wandern.

Einer genießt. Doch viele, die
- das Leben überholend -
weiterstürzen, sehen nichts.

Und in leiser, unbemerkter Art
- im Zuge eines Augenblickes -
ging das Wunder still vorüber.

Autor: A. David

Weihnachtszeit
Weihnachtszeit du süßer Traum,
ich kotze unterm Weihnachtsbaum.
Die Engelchen nehm ich hart dran
und verklopp den Weihnachtsmann.
Den Elfen geb ich was zum Saufen
tu nackig durch die Kirche laufen.
Da hör ich, wie der Herbert spricht:
"So etwas find ich weihnachtlich!"

Autor: anonym

weihnocht`n
weihnocht`n is für mi nimma, wos amoi woar,
es wird jedes joahr onders, so kommts mir vor.
des wetter is komisch, an schnee gibt es auch nicht,
und ka christkind, ka überraschung ist in sicht.

nur weg`n die kinder!! für unsere "kleinen" und die großen a`,
für di mach ich`s gerne,schauen,kaufen,verpacken dann jedes jahr!

die ganz kleinen, die schauen noch und staunen! hinterfragen nicht wie,
oder wer, oder was, es interessiert sie
nur das glitzern, die pakerl, die kerzen und sterne!
später dann, glaubt man schon, das christkind kommt aus der ferne
und besucht kinder, nur die braven! und bringt ihnen sachen,
die am wunschzettel gestanden sind, die freude dann machen.

teenager wiederum, stehen lässig beim baum,
brav hin oder her, es interessiert sie meist kaum,
weiss man doch, ALLE kinder werden beschenkt,
das christkind achtet schon drauf, dass niemand sich kränkt!
werden doch streichen, unachtsam- und unfolgsamkeiten
nicht mehr viel beachtung geschenkt, vorbei sind die zeiten!

gott sei dank!! es soll doch zu weihnacht´n fröhlichkeit geben!
freude und spaß, eintracht und friede! - so möchten diesen tag wir erleben!

wenn die kinder dann gross und erwachsen schon sind,
BLEIBEN SIE IMMER NOCH UNSER "KIND"!!
und so ändert es nichts daran! dass ich mich jedes jahr aufs neue
unbeschreiblich darauf freue,
sie zu beschenken, zu überraschen, denn SIE sind es, die aus weihnochten,
weihnochten jedes joar für mi mochn!

Autor: michaela godai

Lustige Weihnachtsgedichte

Wenn die Familie an Weihnachten zusammenkommt, gibt es viele Geschenke, Geschichten und gutes Essen. Unter dem Baum wird gesungen oder etwas gelesen. Dabei darf es gerne besinnlich zugehen. Ebenso darf es aber auch lustig sein. Dafür sind lustige Weihnachtsgedichte wunderbar geeignet. In Reimform widmen sie sich allen möglichen Themen rund um das Fest. Der Stress in den Tagen zuvor, das falsche Geschenk oder eine Anekdote vom Glühweinstand können auf komische Weise in lustige Weihnachtsgedichte einfließen. Es sind die Situationen, die alle kennen und die genau deshalb alle zum Lachen bringen werden. Und was gibt es Schöneres, als gemeinsam unter dem Weihnachtsbaum über ein lustiges Gedicht zu lachen?

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
Advent, Advent,
Ein Lichtlein brennt!

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür.

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
Dann hast'e Weihnachten verpennt.

Autor: unbekannt

Rudolf das Rentier
Rudolf hat ne Rote Nase, einmal im Jahr ist das bei ihm so eine Phase.
Heimlich an dem Glühweinstand hatte Rudolf kräftig voll getankt.
Feuerzangenbowle, Punsch und Glühwein schüttete er sich massig rein.
Zum Nordpol muss er ja noch fliegen, ob wir Weihnachten was kriegen?
Rudolf kommt nun nicht mehr heim, ausnüchtern muss er erst mal fein.
Nüchtern gen Norden ist er geflogen, zum Weihnachtsmann und hatte sich mal kurz verflogen.
Das kommt vom vielen Alkohol, denn Saufen macht die Birne hohl.

Autor: Christian Behrendt

Weihnachtsabend
Ich habe den Weihnachtsmann getroffen.
Erst dachte ich, er war besoffen.
Er torkelte durch den weichen Schnee,
dann fiel er hin ohjeminee!
Weihnachtsmann, was machst du nur für Sachen!
Das ist doch wahrlich nicht zum Lachen,
schimpfte die Frau Krause,
die Kinder warten doch zu Hause.
Doch du liegst hier mit den Geschenken!
Ich will gar nicht weiter daran denken,
wie traurig Kinderaugen sind.
Weihnachtsmann, du warst doch auch einmal ein Kind!

Autor: Ute Deisinger

Weihnachtszeit im Engelskleid
Wenn - am Christbaum aufgehängt,
sich ein Engel schon verrenkt,
weil der Kerzen Feuerkreis
ihm versengt den Engels-Steiß,
wenn er laut zum Himmel fleht,
weil sein Haar in Flammen steht,
wenn mit wildem Flügelschlag
runter er vom Christbaum mag
und sich dabei so verheddert,
dass er schier denselben schreddert,
dabei nur noch „Feurio!“ schreit -
dann verkündet Dir dies Leid:
wird’s zu heiß im Engelskleid,
dann ist's höchste Weihnachtszeit!

Autor: Gerwin Degmair

Lieber guter Weihnachtsmann
Lieber, guter Weihnachtsmann,
schau mich nicht so böse an,
du weißt es doch, du Obermotz:
Ich war in einem frech wie Rotz!

Das soll ich ändern, sonst gäb's Krach?
Alter, halt' den Ball mal flach
und bring erst Papa auf die Spur -
der ist das Schwein! Wo ist er nur?

Jetzt hol' nicht mit der Rute aus!!
Sonst hol' ich Papas Wumme raus!
Und lass den prallen Sack da stehn!
Doch du, du Penner, du kannst gehn!

Autor: Gisbert Zalich

Weihnachtszeit
Weihnachtszeit du süßer Traum,
Ich kotze unterm Weihnachtsbaum.
Die Engelchen nehme ich hart dran,
Und verklopp den Weihnachtsmann.
Dem Christkind gebe ich was zu Saufen,
Tu nackig durch die Kirche laufen.
Dann lausch ich wie der Herrgott spricht,
so was find ich weihnachtlich.

Autor: Unbekannt

Feuer
Die Lichter leuchten hell.
Der Tann'baum ist geschmückt.
Nun geht alles recht schnell.
Die Kinder sind entzückt.

Die Kerze fällt vom Baum.
Oje, es brennt das Feuer.
"Frohe Weihnachten" - wohl kaum.
Wenn gleich alles brennt...
Ja, dann wird das wohl teuer.

Autor: jaan kolanskiii

Christkind
Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen.
Ich hab's überfahren, es war ein Versehen.
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
Ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht Bekanntschaft mit meinem
Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann
Er feuerte grad' seine Renntiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht der Santa,
Ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch den Nikolaus,
Er stürmte gerade aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
Wollt am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht geseh'n,
Jedenfalls blieben von ihm nur die Stiefel steh'n.

So ist die Moral von dem Gedicht,
Fahr zu schnell Dein Auto nicht.
Denn als ich zuhaus war, da mußte ich heulen,
Mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen,
Vom Christkind, vom Niklas und vom Santa Claus.
Ja, dieses Jahr fällt Weihnachten dann wohl aus...

Autor: Lea Burkhardt

Weihnachtsgedicht
Der Weihnachtstisch ist öd und leer.
Die Kinder stehen blöd umher.
Da lässt der Vater einen krachen.
Die Kinder fangen an zu lachen.
Da sieht man schon mit kleinen Sachen,
kann man Beamtenkindern Freude machen.

Autor: unbekannt, aber weitergeleitet duch Peter Misol

Das gestohlene Jesuskind
Die schönste Krippe dieser Welt
ist in der Kirche aufgestellt:
Maria, Josef, Ochs und Rind
inmitten drin das Jesuskind.

Kurz nach dem zweiten Weihnachtstag
trifft den Herrn Pfarrer fast der Schlag
wird käsebleich vor großem Schreck
das süße Jesulein ist weg
fort, gestohlen und geraubt
von Kirchenräubern unerlaubt.

Der Messner ist auch sehr entsetzt
weil stark die Heiligkeit verletzt.
Die beiden sorgen sich mit Bange
jetzt dauert es bestimmt nicht lange
bis auch der Josef wird gestohlen
und Gauner die Maria holen.

Und sie beschließen aufzupassen
den Übeltäter frisch zu fassen
der Pfarrer will im Beichtstuhl sitzen
das Brillenglas an schmalen Schlitzen
der Messner beim Altar verkroch
spickt durch ein kleines Astguckloch.

Sie warten ganz mucksmäuschenstill
und wie es Gottes Weisheit will
öffnet sich sacht die Kirchenpfort'
ein kleiner Bub erscheinet dort
schiebt seinen Roller vor sich her
das Jesuskind liegt hinten quer
über dem Schutzblech hängend nur
halb festgemacht mit einer Schnur.

Der Pfarrer eilet flugs geschwind
zum Buben mit dem Jesuskind
was fällt dir ein, hört man ihn fragen
willst du mir gleich die Wahrheit sagen
der Knirps mit seinen blonden Locken
erwidert freiweg unerschrocken,
was man verspricht man halten soll
und er erklärt fast andachtsvoll
ich habe schon vor ein paar Wochen
dem Jesukindlein fest versprochen:

Wenn es am Christtag an mich denkt
mir einen schönen Roller schenkt
darf es zusammen mit mir flitzen
und hinten auf dem Schutzblech sitzen
ich werde nicht vom Roller steigen
dem Jesukindlein alles zeigen
dann kann es Abwechslung bekommen
vom Heugeruch und Überfrommen
Und frische Luft und Spaß juchu
und rote Bäckchen noch dazu.

Autor: unbekannt

Oh du Fröhliche
Mutter in der Küche den Braten bewacht,
Vater im Ständer den Baum fest macht,
Kind nervös an den Nägeln kaut,
Die Oma ihm deshalb auf die Finger haut.

Das Kind Vater und Baum im Weg rum steht,
und deshalb in die Küche naus geht.
Die Mutter meint: „du störst mich immer,
geh’ lieber Spielen in dein Zimmer!“

Im Kinderzimmer aber recht langweilig ist,
das Kind `n ganzen Schokonikolaus auffrisst.
Die Oma schreit: „Sag mal Kind, spinnst jetzt total,
und dann hast kein Hunger mehr – Herrgott noch mal!“

Aus dem Radio „leise rieselt der Schnee…“ erklingt,
draußen d’ Sonn’ bei 18 Grad versinkt,
gestapelt im Flur die ganzen Weihnachtspack’l,
ans unterste pieselt grad da Dackel.

Da Vater schreit: „Au - Kruzitürken und Zefix,
klappt denn heut’ auch wirklich nix…
muss ich mir jedes Mal so auf die Finger hau’n
scheiß Weihnachten - nächstes Jahr gibt’s an Plastikbaum!“

Die Oma sieht die an’bieselten Packerl,
und schnappt sich dann auch gleich den Dackel,
der gleich eine hinter die Löffel kriegt
und in hohem Bogen auf’ m Balkon raus fliegt.

Überall in der Wohnung Schweinebratenduft,
die Mutter alle zum Essen ruft,
der Vater sein Braten mit vier Knödel nei haut,
das Kind ohne Hunger auf einem Ripperl rumkaut.

Danach wird gesungen Stihihillehehe Nacht….
während jeder sei an’bieselts Packerl auf macht.
Am Vater haben’s wieder zwei Krawatten geschenkt
die er zu de vom letzten Jahr in Schrank nei hängt.

Das Kind hat sich eigentlich an Computer g’wünscht,
kriegt aber a Paar selbergestrickte Strümpf.
Die Mutter und d’ Oma miteinand’ für die Küch a Gerät,
damit das Kochen in Zukunft leichter geht.

So schauen alle auf ihre Geschenke unterm Baum voller Lichter,
und allenthalben gibt’s a paar lange Gesichter,
Da Vater meint: „Ja mei schaut’s halt ned so,
des Geld von Hartz Vier war halt a no ned do.“

Da Vater schenkt sich die vierte Halbe ei,
und für die Weiber a Norgerl vom Aldi-Wein,
Fürs Kind an Kinderpunsch haben’s gemacht,
und aus’m Radio klingt die „Stille Nacht“

Dann meint die Mutter, dass man scho froh sei kann,
wenn wir heut alle was Warmes zum Essen ham.
Die Oma meint: „ Hauptsach’ ist doch, mir san satt,
denn früher ham ma no viel weniger g’habt.“

Da Vater lallt nach acht Halbe Bier: „ ja mei,
hoffentlich sind die scheiß Tag bald vorbei.“
Zum Kind: „so, du verschwindest aber jetzt ins Bett,
Die Mutter meint: „ des war doch heut trotzdem nett…“

Die Oma singt: „Lasst uns froh und munter sein…“
und alle stimmen sie froh mit ein.
Da Vater denkt, ja mei des ist halt mal so…
aber vor Ostern… da graut mir scho!

O du fröhliche…!

Autor: Wolfgang Kreiner, München

Plitsche, platsche Weihnachtszeit
Plitsche, platsche Weihnachtszeit
Nass überall, bald ist's soweit.
Wir wollen durch die Pfützen hüpfen
in bunte Regenmäntel schlüpfen.

Der gute Wassermann kommt dann
mit wunderschönen Gaben an.
Er gießt aus seinen gold'nen Kannen
uns Wasser in geschmückte Wannen.

Es klärt sich auf zum Wolkenbruch.
Aus Matsch ein Mann ist mein Versuch
Soll der Ersatz für'n Schneemann sein
Ich mische etwas Lehm hinein.

Und auf dem Kopf der Regenhut
steht dem Mann aus Erde richtig gut.
Es lässt sich auch ein Adler machen,
im Schlamm sehr gut, da wirst du lachen.

Und dann versuchen wir beim Rodeln
vom nassen Hang ein frohes Jodeln
Das wird ein neuer Spaß uns sein
und fröhlich stimmen alle ein:

Plitsche, platsche Weihnachtszeit
Nass überall, bald ist's soweit.

Autor: Greta Hennen

Keine Flocken
Es ist Weihnachtszeit, Geschäfte locken
doch nur vom Himmel fallen Flocken
und die Musik beginnt zu rocken
Jawohl, da ist man von den Socken

Beginnst die Wünsche abzublocken.
denn es hilft da auch kein Zocken
Im Portemonnaie da fehlen Flocken,
doch überall erklingen Glocken.

Die Kinder in der Stube hocken
Das Wetter wird auch nicht mehr trocken
Und Mutter kriegt beinahe Pocken
weil ihre Kleinen gründlich bocken

Dort in der Suppe schwimmen Nocken
Nicht nur der Hund hofft auf 'nen Brocken
Lässt sich von einem Knochen locken
Dem Vater schenkt man wieder Socken

Es ist Weihnachtszeit, Geschäfte locken
Im Portemonnaie da fehlen Flocken
Das Giro Konto wird auch bocken
Da bleibt gewiss kein Auge trocken.

Autor: Greta Hennen

Hoppala
Wer trat mir denn da auf den Bart,
so flegelhaft und äußerst hart,
der soll von meinen Gaben -
partout so gar nichts haben.
Wenn ich das selbst nun doch gewesen,
so freß ich meinen Rutenbesen,
daß mich vom Glühwein-Alkohol,
die Frau mich und der Teufel hol.

Autor: Jürg Christka

Oh du schöne Weihnachtszeit
Es begann vor vier Wochen am ersten Advent,
alle hatten an dem Sonntag etwas länger gepennt,
da hatte ich eine tolle Idee,
wir besuchen den Weihnachtsmarkt, es liegt zwar kein Schnee,
draußen sind´ ca. fünfzehn Grad
da brauchst du kein Schlitten, kannst fahr´n mit dem Rad.

Wir haben zum Mittag extra nicht gegessen,
dort konnte man lecker Bratwurst essen
Die Auswahl war groß, der Geldbeutel klein,
es muss aber nicht immer teuer sein,
es soll nur ein wenig Freude machen,
wie schön ist es doch, wenn Kinder lachen.

Es gab kandierte Äpfel, Mandeln, Nüsse, Zuckerwatte,
man gut, dass ich genug Geld mithatte.
Für die Enkel tue ich das gern,
wie sagt man immer, raue Schale, weicher Kern.

Der Weihnachtsmarkt war wunderschön bunt,
im Kinderkarussell und auch sonst ging es rund.
Für mich war das so richtig nischt,
ich hätte lieber ´ n paar Bier und nen ,, Fuchs " gezischt.
Aus weiser Voraussicht habe ich auf dem Markt,
die Fahrräder neben dem Bierstand geparkt.

Meine Frau sagte dann zu mir, kommt gar nicht in Frage,
du kannst mal aussetzen mit Saufen für´n paar Tage,
Ich fand die Idee nicht so prima,
aber was tut man nicht alles, für ein gutes Klima.

Den Baum auf dem Markt fanden alle bewegend,
er leuchtete herrlich aus diese Gegend.
Sie ist schon schön diese Weihnachtszeit,
schade nur, es hatte noch nicht geschneit.

Ich hätte mich gefreut auf eine weiße Schicht,
dann sieht man mal den grauen Alltag nicht.
Die Vorweihnachtszeit vergeht wie im Flug,
man bekommt von ihr einfach nicht genug.

Früher sind wir mit dem Trabi in den Wald gejagt,
hatten vorher höflich den Förster gefragt,
sag mal, wo steht denn hier ein schöner Baum,
er fand ihn auch gleich, man glaubt es kaum.

Der kannte sich aus in seinem Wald,
hatte dort sicher mal öfter geknallt.
Mit seinem Gewehr hat er das gemacht,
was habt ihr denn sonst so gedacht,

Heute ist das alles nicht so stressig,
fährst auf den Baumarkt, unheimlich lässig,
wenn du es machen willst exakt und genau,
dann nimmst du mit, deine liebe Frau.

Denn vor einem Jahr hat sie sich die Haare gerauft,
sie fragte, wo hast du diesen Besenstiel gekauft?
Seitdem sucht sie sich den Weihnachtsbaum selber aus,
dann gibt es wenigsten keinen Streit im Haus.

Den Baum aufzustellen ist dann meine Pflicht,
ein anderer kann, oder will es nicht.
Ein Tag vor Heiligabend ging es dann ran,
ich spitzte den Baum dann unten an,
eine weitere Spitze brauchte er keine,
denn oben hatte er ja schon eine.

Ab in den Ständer, ja das geht,
nochmal nachgeschaut, ob er auch richtig steht.
Die Frau sagte dann, jetzt steht er richtig,
ich glaubte ihr, denn ihre Meinung ist wichtig.
Man weiß genau, dass es sehr schlecht geht,
wenn so ein Ding nicht richtig steht.

Dann wurde der Weihnachtsbaum geschmückt,
habe ich mich immer gern vor gedrückt.
Unsere Kinder freuten sich darauf sehr,
das ist aber schon etwas länger her.

Zum Schluss kam an den Baum eine Lichterkette,
im Raum stand dann wie immer die Wette,
brennt denn heute mal das Licht,
oder brennt es wie immer, nicht.

Man begann dann vorher schon zu scherzen,
wo ist denn nur der Ersatz von den Kerzen.
Eine Frage die dann jeden bewegt,
man hatte sie schließlich gut weggelegt.

Und siehe da, man glaubt es kaum,
die Lichter brannten alle an dem Baum.
So wurde die Frage die jeden bewegt,
erst mal auf´s nächste Jahr verlegt.

Der Baum war gerade, nicht ein bisschen krumm,
insgesamt fiel er nur dreimal um,
wir haben ihn dann wieder schnell bestückt,
er sah jedesmal anders aus,
als wir ihn neu geschmückt.

Dann hatten wir die Lösung gefunden,
wir haben ihn mit nem Strick an die Decke gebunden.
Nun stand er da in voller Pracht,
es war bereits dunkel, aber noch nicht Nacht-

Im Schrank wurde noch mal nachgeschaut,
ob alle Geschenke auch gut verstaut.
Dann haben wir uns mit ruhigem Gewissen,
in die kuscheligen Betten geschmissen.

In der Nacht fuhr ich in die Stadt wie besessen,
ich hatte noch viele Geschenke vergessen.
Im Kaufhaus stand ein großer Mann,
der hatte einen roten Mantel an,
er fragte mich ob ich auch artig war,
ich sagte natürlich, das ganze Jahr.

Er führte mich zu einem großen Baum,
der war bestimmt zehn Meter hoch im Raum.
Hier sind viele Geschenke, du brauchst kein Geld,
hier kannst du dir nehmen, was dir gefällt.

Überall Geschenke, unter´m Baum, an den Zweigen,
man brauchte nur mit dem Finger darauf zu zeigen,
schon lagen sie eingewickelt in Papier, neben dir.
Gutscheine waren auch unter den Geschenken,
alles was man sich konnte denken.

Auf dem einen stand geschrieben, das ewige Leben,
ich dachte nur, das kann´s doch nicht geben,
jetzt ziehst du so lange an dem Ast,
bis du den Schein in den Händen hast.

Ich wollte den Schein haben und zog und zog,
der ganze Baum sich schon mächtig bog,
auf einmal fiel er um der Baum,
und ich wachte auf aus meinem Traum.

Nun war er endlich da,
der Tag der Bescherung, in diesem Jahr.
Zum Mittag lag auf unser´m Tisch,
wie jedes Jahr ein toller Fisch.

Es war ein Karpfen, so ca. vier Pfund,
den schoben wir dann mit Genuss in den Mund.
Er wurde in der Röhre gebraten,
nach einer Stunde war er prima geraten.

Dazu gab´s Kartoffeln und Äpfel gerieben,
darunter konnte man Meerrettich schieben,
das war nämlich unser spezieller Trick,
das gab der Mahlzeit den gewissen Kick.

Das Rezept hatten wir von Oma erworben,
die war aber inzwischen leider schon gestorben,
sie schaute sicherlich runter von einem Stern,
sie mochte Karpfen auch unheimlich gern.

Nachdem der Tisch von den Resten geräumt,
wurde auf dem Sofa noch ne Stunde geträumt.
Die Enkelkinder hielten wir noch ein bisschen hin,
der Weihnachtsmann ist noch in der Stube drin.
So gegen 17.00 Uhr war es dann so weit,
für Geschenke wurde es dann höchste Zeit.

Die Türe auf und alle rein,
der Baum hatte einen bunten Schein
und drunter lagen die ganzen Gaben,
ob sie auch für mich eine haben?

Ich war ja artig, das hatte ich ihm schon mal gesagt,
als er mich im Traum gefragt.
Meine Frau die wusste dann,
wo das Geschenk lag für mich, vom Weihnachtsmann.
Ich machte das Päckchen auf und siehe da,
genau dasselbe wie im letzten Jahr.

Ein buntes Hemd, fünf Paar Socken,
ne Flasche Wein, wie immer trocken
und ich dachte so bei mir dann,
ein gutes Gedächtnis hat der alte Mann

Ich weiß manchmal nicht, was vor drei Tagen war
und der wusste noch alles vom letzten Jahr.
Ein zartes Lächeln traf meine Frau,
dass sie der ,, Mann " war, wusste ich genau.

Dann gab ich ihr mein Geschenk mit leichtem Grienen,
es war wie jedes Jahr, eine Schachtel Pralinen.
Am Abend gab´s für alle noch ein Gläschen Sekt,
der war nicht trocken, der hat geschmeckt.

Es gab dann noch zwei Weihnachtstage,
die waren besinnlich, keine Frage.

Allen eine schöne Weihnachtszeit.

Autor: Gerd Ludwig

Weihnachten
Zu Weihnachten, da sitzen wir
vorm Fernseher und trinken Bier.
Mama ist als erste blau
und kotzt schon vor der Tagesschau.
Dann tragen wir die Tante raus,
sie hält den Knabenchor nicht aus.
Und sofort nach Filmbeginn
schlägt längelang der Onkel hin.
Wenn dann sie Spannung langsam steigt,,
Auch Papa sich zur Seite neigt.
Sein Kopf ruht auf dem Schlummerkissen,
da will's auch Vetter Alfred wissen.
Er sagt noch einmal "Frohes Fe..."
und fällt dann dumpf vom Kanapee.
Die Kinder aber freuen sich
und rufen : "Jetzt wird's weihnachtlich!
Nun herrschet Friede hier im Haus.
Los Oma, hol die Schnäpse raus!"

Autor: Unbekannt

Weihnachtsmaus
Wo ist sie denn, die Weihnachtsmaus?
huscht ganz geschwind von Haus zu Haus.

Nascht hier und da von dem Gebäck
und schaut man hin, dann ist sie weg.

Schon seltsam mit der Weihnachtsmaus,
man sieht sie nicht tagein, tagaus.

Doch geht es dann auf Weihnacht zu,
lässt sie die Plätzchen nicht in Ruh‘.

Der Schwund ist groß, das kann man sagen,
und hört die Bäckerinnen klagen.

Und selbst die Miez‘ liegt auf der Lauer
ist danach aber auch nicht schlauer.

So ist’s schon immer, Jahr für Jahr,
und eines ist ganz sonnenklar:

Wenn’s Weihnacht wird bei uns Zuhaus,
dann ist sie da, die Weihnachtsmaus!

Autor: Monika Müller

Allein mit Knecht Ruprecht
Gestern Abend es war so gegen Sieben,
Mutter war gerade beim Kaufmann drüben.

Da holtert's und poltert's die Treppe hinauf,
klopft an die Tür und reißt sie auf.

Knecht Ruprecht war's, er kam herein
und denkt euch ich war ganz allein.

Er murmelte etwas, wie: "Weihnachtslieder",
da sprang ich schnell vom Stuhle hernieder.

Ich sang ihm das Lied von der heiligen Nacht,
da hat er aber Augen gemacht.

Er schenkte mir Nüsse und Pfefferkuchen
und sprach, er wird mich mal wieder besuchen.

"Grüß' auch Mutter und Vater recht schön!"
und ich sagte fröhlich: "Auf Wiedersehen."

Autor: unbekannt

Das Christkind
Denkt Euch, ich hab' das Christkind gesehen,
es kam aus der Kneipe und konnte kaum noch stehen.

Auf Geschenke braucht ihr nicht zu hoffen,
es hat das ganze Geld versoffen.

Es wankte hin zum Tannenwald und hatte den Ar*** voll Nadeln bald.

Gestern hab' ich's wieder getroffen, und denkt Euch.
es war schon wieder besoffen.

Ich blieb gleich stehen und sprach es an:
Sag' Christkind, wo ist der Weihnachtsmann?

Das Christkind sprach: Auf den brauchst du nicht zu hoffen.
Der liegt im Wald und ist besoffen.

Gemeinsam gingen wir zum Weihnachtsmann,
der sah uns mit glasigen Augen an und lallte:
"Tag lieber Bruder, Tag liebe Schwester,
leckt's mich am Ar***, bald ist Silvester!"

Autor: unbekannt

Auf des Weihnachtsmanns Spuren
In dieser Nacht,
als niemand wacht,
ging durch den Tann'
der Weihnachtsmann.

Sein Sack hing schwer
vom Rücken her
und schleift im Schnee,
ganz deutlich seh'
ich seine Spur,
folgt mir nur!

Hier an diesem Dornenbusch
ging er eine Strecke,
deutlich seh ich's, glaubt ihr's nicht?
Folgt mir um die Ecke!
Aber sacht,
kein Geräusch gemacht!
Hier an diesem Dornenbusch
blieb der Sack ihm hängen,
und er musste mühsam sich
durch das Dickicht zwängen!

Hier an diesem Dornenbusch
ist sein Sack zerrissen!
Aus dem Sack,
klick klack, klick klack
tröpfelte es Nüssen!

Eichhörnchen hat vom Tannenzweig
das Unglück schon gesehen,
doch warnt es nicht den Weihnachtsmann,
es lässt ihn weitergehen.
Er schlägt den Schwanz zum Kringel,
der kleine braune Schlingel,
und klettert flink und munter
vom Tannenbaum herunter.

Nun sitzt es dort in guter Ruh'
am Weihnachtstisch, seht ihm nur zu,
knackt Nüsse sehr bedächtig.
Ihr seht, es schmeckt ihm prächtig!

Vergnügten Gesichts
tat der Alte, als merkte er nichts,
dachte an Kinder und frohe Gesichter,
dachte an Spielzeug und Weihnachtsbaumlichter,
ging indessen zum Wald hinaus.
Immer näher an unser Haus
führte ganz deutlich seine Spur,
denkt euch nur!

"Mutter, Mutter, wir haben's gesehen,
denkt doch, des Weihnachtsmanns Spuren gehen
deutlich bis dicht vor unsere Tür!
Mutter, war er vielleicht schon hier?"
Spricht die Mutter: "Denkt doch mal an,
eben war bei mir der Weihnachtsmann!
Plötzlich hört' ich ein starkes Klopfen,
öffnete selbst, da trat er ein,
bat mich, ich möchte den Sack ihm stopfen,
denkt doch, ihm riss ein Loch hinein!
Und da hat er mir vieles erzählt,
wie ihm dies und jenes gefehlt.
Aber der Sack war doch noch sehr voll,
hat auch gefragt, was er hier lassen soll!?
Sachte, Kinder, hübsch artig immer!
Und geht mir nicht an das Weihnachtszimmer!"

Autor: Paul Kaestner

Mütterchen schilt
Wer hat hier genascht vom Weihnachtsbaum?
Das ist doch zu toll mit den Kindern!
Man wendet einmal den Rücken kaum,
Gleich fangen sie an zu plündern.

Wer ist's gewesen? Fritz oder Gret'?
Wer hat hier was abgegriffen
Und hier vom Pfefferkuchen - da fehlt!
Ein groß' Stück abgebissen?

Ihr schweigt? Sagt keiner, wer's getan?
Ich will's schon noch entdecken.
Zur Strafe kriegt ihr vom Marzipan
Kein einzig Stück zu schmecken.

Doch dass der Dieb mir erst wird kund,
Will ich den Fall untersuchen -
Komm, Fritz, mal her! Mach auf den Mund,
Beiß hier in den Pfefferkuchen!

Siehst du! Der Mund passt Zahn für Zahn
Ins abgebiss'ne Eckchen -
Nun kriegst du nichts vom Marzipan,
Doch etwas mit dem Stöckchen!

Autor: Richard Hugo Max Zoozmann

Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachtsgedichte für Kinder sind tolle Ergänzungen für Geschenke und persönliche Karten, die man dem Nachwuchs im Dezember überreichen kann. In dieser Zeit strahlt jeder Mensch eine besondere Wärme und Freude aus, die er an andere Menschen weiter geben möchte. Für Kinder ist das Weihnachtsfest etwas ganz Besonderes, dass durch kurze Gedichte unterstützt werden sollte. Die Kleinen können eine Karte, die sie von ihren Liebsten erhalten haben, auch noch nach Jahren aufschlagen und sich am Weihnachtsgedicht erfreuen und dieses nochmals lesen. Ein handgeschriebenes Geschenk verliert niemals an Wert und bleibt immer im Herzen einer Person. Auch wenn sich Kinder im jungen Jahren möglicherweise noch nicht besonders über Weihnachtsgedichte freuen können, wird diese Freude vor allem in den erwachsenen Jahren umso größer sein.

Lieber guter Weihnachtsmann,
Lieber, guter Weihnachtsmann,
zieh die langen Stiefel an,
kämme deinen weißen Bart,
mach' dich auf die Weihnachtsfahrt.

Komm' doch auch in unser Haus,
packe die Geschenke aus.
Ach, erst das Sprüchlein wolltest du?
Ja, ich kann es, hör mal zu:

Lieber, guter Weihnachtsmann,
guck mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
will auch immer artig sein!

Autor: Sean Locke

Christkindchen, komm
Christkindchen, ich will artig sein,
bescher mir was in mein Schüsselein,
Äpfel, Nüsse, eins, zwei, drei,
und ein Püppchen auch dabei.

Christkindchen, komm in unser Haus
Leer deine große Tasche aus,
Stell dein´ Schimmel untern Tisch,
Dass er Heu und Hafer frisst.

Heu und Hafer frisst er nicht,
Zuckerbrezel kriegt er nicht.

Autor: unbekannt

Lieber heil'ger Nikolaus
Lieber heil'ger Nikolaus,
komm doch auch in unser Haus!
Bring uns, was wir hätten gern;
Äpfel, Nüss' und Mandelkern.
Leg in Schuh und Teller ein
Lauter Dinge, die uns freun.

Lieber heil'ger Nikolaus,
komm doch heut in unser Haus.
Lehr uns an die Armen denken,
laß uns teilen und verschenken.
Zeig uns, wie man fröhlich gibt,
wie man hilft und wie man liebt.

Lieber heil'ger Nikolaus,
komm doch heut in jedes Haus.
Alle Kinder, groß und klein,
stimmen dann voll Freude ein:
Gott sei Dank für alle Gaben,
die wir heut empfangen haben.

Autor: unbekannt

Wenn's schneit
Wenn's schneit, wenn's schneit,
ist Weihnacht nicht mehr weit.
Dann geht der alte Nikolaus
mit seinem Sack von Haus zu Haus.

Wenn's schneit, wenn's schneit,
ist Weihnacht nicht mehr weit.
Dann kann man durch die Straßen gehn
und all die schönen Sachen sehn.

Wenn's schneit, wenn's schneit,
ist Weihnacht nicht mehr weit.
Dann riecht es, ach, so wundersam,
nach Äpfeln und nach Marzipan.

Autor: unbekannt

Wann ist Weihnachtszeit?
Wann ist wohl Weihnachtszeit?
Wenn es draußen tüchtig schneit,
wenn wir Nüsse knacken,
wenn wir Plätzchen backen,
wenn wir mit der Mutter singen,
wenn alle Glocken klingen,
wenn alle Welt sich freut,
ja dann ist Weihnachtszeit!

Autor: unbekannt

Holler boller Rumpelsack
Holler boller Rumpelsack,
Niklaus trug sie huckepack,
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale springt der Kern,
Weihnachtsnüsse eß ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus,
guter alter Nikolaus.

Autor: Albert Sergel

Lieber Weihnachtsmann
Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich nicht so böse an.
Gib mir lieber ein Geschenk, dass ich gern an dich denk'.
Äpfel oder Nüsse hätte ich gern oder einen Zimtstern.

Autor: Coppenrath

Lieber Weihnachtsmann
Ich sag dir lieber Weihnachtsmann,
was ich schon alles machen kann.
Denn dafür rücke ganz schnell raus,
meine tollen Geschenke, mit Saus und Braus!

Autor: Unbekannt

Der Weihnachtsmann streikt
Still ruht der Schlitten auf seinen Kufen,
Rentier Rudi scharrt ungeduldig mit den Hufen,
es wartet lang schon auf den Weihnachtsmann
und schaut seinen Freund Uhu fragend an:
"Wo steckt er nur, es ist doch soweit,
es naht die herrliche Weihnachtszeit."

Der Uhu, dieser schlaue Vogel
schaut gleich mal nach im Märchen-Googel.
"Uhuu", schnarrt er nickend und weiß sofort
wo er den Weihnachtsmann findet am verborgenen Ort.
Der hat sich schlafend ausgestreckt
und will nicht, dass man ihn jetzt weckt.

Im Sturzflug landet der Uhu, dass es kracht
und erreicht so, dass der Alte erwacht.
"Was ist los?", fragt polternd der Weihnachtsmann
und sieht den Uhu mürrisch an.
"Uhuu, ja weißt du es nicht und willst du nicht starten?
Es weihnachtet schon und die Kinder warten.

Sie warten sehnsüchtig auf deinen Besuch."
"Ach", spricht der Alte. "Was für ein Fluch!
Es ist nicht mehr so, wie es einst war,
als mich freudig erwartet die Kinderschar.
Kein Spielzeug kann sie recht lange erfreuen
und wo soll'n sie noch hin, die Geschenke, die neuen?"

"Rappel voll sind inzwischen die Kinderzimmer,
mit neuen Geschenken wird das Chaos noch schlimmer.
Das Aufräumen wird so eine große Last
in der heutigen Zeit mit Eile und Hast.
Nein, ich mag nicht mehr den Schlitten beladen
mit all den vielen schönen Gaben."

So sprach er und legte sich wieder auf sein Fell.
Er schloss die Augen. Die Sterne über ihn leuchten hell.
Eilig flog der Uhu nun das Stück
zu seinem treuen Freund zurück
und überbrachte zu später Stunde
vom Weihnachtsmann die traurige Kunde.

"Ja, wollen wir zulassen, dass in diesem Jahr
die Kinder vergebens hoffen und warten gar
auf den Weihnachtsmann, den ein jeder kennt
und der nun streikt und das Fest verpennt?"
Sie schütteln die Köpfe und starr'n in den Schnee,
da hat der Uhu eine glanzvolle Idee.

"Wie wär's", sagt der Uhu und schaut das Rentier an,
"es könnte doch der Weihnachtsmann
die Tour einmal ganz anders machen.
Er soll nicht verteilen Geschenke und Sachen,
sondern holen von den Kindern am Weihnachtstag
je ein Spielzeug, das es am liebsten mag."

"Mit diesen Spielsachen im Gepäck
soll der Weihnachtsmann erfüllen einen guten Zweck,
indem sie verteilt werden in fernen Kreisen
an arme Kinder, an Kranke und Waisen."
Rudi nickt, es ward' schnell eine beschlossene Sach',
und sie machten gemeinsam den Weihnachtsmann wach.

So kam's, dass in der heiligen Nacht
gesammelt wurde die teure Fracht.
An jeder Tür hielt der Rudi an:
"Habt ihr was für den Weihnachtsmann?
Er sammelt dies Jahr für die Kinder in Not,
egal ob Puppe, ob Handy oder Boot."

Schnell hatte der Schlitten ein großes Gewicht.
Der Weihnachtsmann machte ein frohes Gesicht
und hatte sogar eine Träne in den Augen!
"Ich dank euch, ihr Kinder, ich kann es kaum glauben,
dass ihr nicht nur an euch selber denkt
sondern auch anderen Freude schenkt."

Autor: Regina Weber

Weihnachten ist einfach wunderbar
Weinachten ist einfach wunderbar,
und der Weihnachtsmann ist dann der Star.
Fröhlich zieht er von Haus zu Haus,
und zieht aus seinem Sack die Geschenke hinaus.

Das Rentier wartet schon ganz gespannt,
"Wann fliegen wir wieder ins Weihnachtsland?"
"Sei doch nicht so ein miese Peter,
zurück wir fliegen erst später."

Ganz erschöpft kommt der Weihnachtsmann,
früh am Morgen am letzten Haus noch an,
er muss sich beeilen aber es ist schon zu spät,
denn er sieht wie jemand die Treppe herunter geht.

Der Weihnachtsmann verschwindet im nu,
und das Kind mit keinem Geschenken,
bist vielleicht du!

Autor: Julia

Weihnachten
Wenn der Weihnachtsmann kommt zur Tür herein.
Dann ist die Weihnachtszeit auch bei euch daheim.
Wenn die Kerzen lodern und die Lichter brennen.
Dann braucht der Weihnachtsmann auch nicht mehr wegzurennen.
Dann gleitet er mit seinem Schlitten von Haus zu Haus -
und teilt all die vielen Geschenke aus.

Autor: T.Stein

Weihnacht
Lieber guter Weihnachtsmann,
zieh die warmen Stiefel an
und dein großen und.warmen Mantel.
Lieber guter Weihnachtsmann,
setz dich in dein Schlitten rein,
Rudolf und die andern bringen dich zu uns daheim.

Autor: Sam Maurer

Santa Claus
Bald kommt nun der Santa Claus
Mit dem Schlitten vor Euer Haus.
Augen leuchten, Kerzen scheinen
Und den Großen und den Kleinen
Wünsche ich eine gute Zeit,
Frieden und Besinnlichkeit!

Autor: unbekannt

Herrliche Weihnachtszeit
O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu'n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.

Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Weihnachtsschnee
Ihr Kinder, sperrt die Näschen auf,
Es riecht nach Weihnachtstorten.
Knecht Ruprecht steht am Himmelsherd
Und bäckt die feinsten Sorten.

Ihr Kinder, sperrt die Äuglein auf,
Sonst nehmt den Operngucker:
Die große Himmelsbüchse, seht,
Tut Ruprecht ganz voll Zucker.

Er streut - die Kuchen sind schon voll
Er streut - na, das wird munter!
Er schüttelt die Büchse und streut und streut
Den ganzen Zucker runter.

Ihr Kinder, sperrt die Mäulchen auf,
Schnell! Zucker schneit es heute!
Fangt auf, holt Schüsseln! - Ihr glaubt es nicht?
Ihr seid ungläubige Leute!

Autor: Paula Dehmel

Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Und's Weihnachtsfest ist nicht mehr weit,
Da kommt weit her aus dunklem Tann'
Der liebe, gute Weihnachtsmann.

Autor: unbekannt

Knecht Ruprecht
Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp - stapp, stipp - stapp und huckepack,
Knecht Ruprecht ist's mit seinem Sack.

Was ist denn in dem Sacke drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin'
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss' fürs gute Kind
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.

Autor: Martin Boelitz

Nun kommt das Christkind aber bald
Nun kommt das Christkind aber bald.
Wir holen Tannen aus dem Wald,
Für einen Kranz so rund und fein,
Darauf brennen vier rote Kerzelein.

Heute zünden wir die erste an,
Am Sonntag ist die zweite dran,
Bei der dritten da leuchtet schon das ganze Gesicht,
Weil es überall nach Weihnachten riecht.

Und wenn die vierte angemacht,
Dann läuten die Glocken zur heiligen Nacht.
Sie läuten von nah, sie läuten von fern,
Freut euch Ihr Menschen, es Weihnachtet sehr.

Autor: unbekannt

Weihnachtsmann
Weihnachtsmann, ich will artig sein,
bescher' mir was in mein Schüsselein.
Äpfel, Nüsse, eins, zwei, drei,
und ein Püppchen auch dabei.

Autor: unbekannt

Wenn die Honigkerze brennt
Wenn die Honigkerze brennt
Und ich rieche den Advent,
Öffne ich das erste Tor,
Hol' den Stern aus Stroh hervor.

Steche Butterplätzchen aus,
Freu mich auf den Nikolaus,
Such mein graues Kuscheltier,
Pack es ein in Glanzpapier.

Finde Warten schrecklich schwer,
Staun ins Weihnachtslichtermeer.

Autor: unbekannt

Ob's draußen stürmt, ob's draußen schneit
Ob's draußen stürmt, ob's draußen schneit,
das soll mich nicht betrüben;
ist's doch die frohe Weihnachtszeit,
die alle Kinder lieben.
Da geht ein Engel durch die Welt,
der alle Wünsche höret,
und was ein gutes Kind bestellt,
dass wird ihm auch gewähret.
Ich denke still der Eltern mein,
die mich so herzlich lieben.
Lass, Gott, mich ihre Freude sein,
sie nimmermehr betrüben.

Autor: unbekannt

Video mit Weihnachtsgedichten

Hinweis: Möchten Sie unser Werk teilen, klicken Sie einfach oben rechts im Video auf den Pfeil. Danke!

Die Geschichte der Weihnachtsgedichte

Die Geschichte des Weihnachtsfestes reicht sehr weit zurück, weiter als das Christentum selbst. Denn auch in anderen Religionen hat die Zeit Ende Dezember eine besondere Bedeutung. Bereits Jahrhunderte vor der Geburt von Jesu Christi wurde zum Beispiel am 25. Dezember das germanische Fest der Wintersonnenwende gefeiert. Auch die alten Ägypter huldigten am 21. Dezember ihre Götter. Dennoch hat unser Weihnachten heute die größte Bedeutung. So kam es auch, dass sich über die Jahrhunderte viele verschiedene Traditionen und Bräuche gebildet haben, die noch heute gepflegt werden. Dazu zählen zum Beispiel das schmücken vom Tannenbaum, der Weihnachtsmann mit seinen Geschenken, das Christkind, der Nikolaus und die Weihnachtsmärkte in der Adventszeit. Traditionsgemäß tragen die Kinder am Heiligabend ein Weihnachtsgedicht oder ein Weihnachtslied vor. Erst danach gibt es für sie auch Geschenke. Dadurch etablierten sich vor allem die Weihnachtsgedichte zu einem festen Bestandteil der weihnachtlichen Bräuche und Traditionen. So werden Gedichte auch auf Weihnachtsmärkten vorgetragen, um in die Weihnachtszeit einzustimmen. Weihnachtsgedichte peppen auch jede Weihnachtskarte auf und übermitteln einen besonderen Weihnachtsgruß.

Seit wann gibt es Weihnachtsgedichte in Deutschland?

Die meisten Weihnachtsgedichte, die noch heute zu den Klassikern gehören, entstanden in der Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts. Es sind jedoch auch Weihnachtsgedichte aus dem 16. Jahrhundert bekannt, wie zum Beispiel Weihnacht von Hans Brüggemann. Zu den bekannteren Schriftstellern gehören zum Beispiel Goethe, Heinrich Heine und Theodor Storm, die in ihren Weihnachtsgedichten die Schönheit der Weihnachtszeit für die Ewigkeit festgehalten haben.

Bekannte Weihnachtsgedichte und ihre Schriftsteller

Weihnachtsgedichte selber schreiben

Wer Weihnachtsgedichte selber schreiben möchte, sollte sich dieser großen Herausforderung bewusst sein. Mit genügend Kreativität und Vorstellungskraft, kann jedoch durchaus ein schönes Gedicht entstehen. Meistens fällt nur der Anfang schwer, da sich die Suche nach einer Idee meist kompliziert gestaltet. Das Oberthema sollte natürlich Weihnachten sein. Klassische Gedichte handeln meist vom Weihnachtsmann, dem Christkind oder dem schmücken des Weihnachtsbaums. Von diesen Themen sollte natürlich ein kleiner Abstand gewonnen werden, da das eigene Gedicht sonst einfallslos wirkt. Andere weihnachtliche Themen, wie das Backen von Plätzchen, der Advent, der Besuch vom Weihnachtsmarkt oder lange Winterspaziergänge im Wald können als Grundlage dienen. Fantasieszenarien sind ebenfalls denkbar. Auf jeden Fall sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Der Schreibstil des Gedichtes sollte authentisch und greifbar sein, um die Atmosphäre der Weihnachtszeit mit Worten einzufangen. Emotionen und "Kitsch" darf das Gedicht ebenfalls beinhalten, denn dies wird üblicherweise mit Weihnachten in Verbindung gebracht.

0.0 von 5 – Wertungen: 0