Liebesgedichte

Liebe ist schon immer ein großes Thema in der Gesellschaft. Egal ob man nachdenkt, trauert, ein gebrochenes Herz und Liebeskummer hat, seine Liebe bekennen möchte, Sehnsucht hat, glücklich verliebt ist oder träumt, für jede Situation gibt es Liebesgedichte, die einem helfen oder einen inspirieren können.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Neueste Liebesgedichte
  2. Bilder mit Liebesgedichten
  3. Kurze Liebesgedichte
  4. Liebesgedichte für mein Schatz
  5. Klassische Liebesgedichte
  6. Liebesgedichte zum Weinen
  7. Video mit Liebesgedichten
  8. Wissenswertes zum Thema Liebesgedichte

Neueste Liebesgedichte

Hier finden Sie die letzten fünf Einträge aus unserem Archiv.

Ich liebe dich
Alle Farben aus Millionen
bunter Lichterdimensionen
Es scheint als ob in deinen Augen
helle Himmelsterne wohnen

Blicke die wie Sonnenstrahlen
Lichtsignal der Flamme schlagen
ihre Message übersenden
um "Ich liebe dich" zu sagen

Autor: Marcel StrömerKategorie: Kurze Liebesgedichte

Einsamkeit
Hörst du nicht die Wellen gehen
Zwischen Stein und Blumen weit
Nach den stillen Waldesseeen,
Wo die Mamorbilder stehen
In der schönen Einsamkeit?

Von den Bergen sacht hernieder,
Weckend die uralten Lieder,
Steigt die wunderbare Nacht,
Und die Gründe glänzen wieder,
Wie du oft im Traum gedacht.

Und die Nachtigallen schlagen,
Und rings hebt es an zu klagen,
Ach, von Liebe todeswund;
Von versunk'nen schönen Tagen -
Komm, o komm zum stillen Grund.

Autor: Joseph von EichendorffKategorie: Liebesgedichte zum Weinen

Berge
Für dich würde ich Berge versetzen,
dich würde ich niemals verletzen.
Für dich würde ich alles riskieren,
denn dich will ich niemals verlieren.

Autor: unbekanntKategorie: Liebesgedichte für mein Schatz

Liebe ohne Ende
Morgenlicht wirft Sehnsuchtsblick
Tau auf Herz und Lippen
Sonnenstrahl streift Liebesglück
zwischen Meer und Klippen
Warme Wellen tragen Lust
in geliebte Hände
suche was du finden musst
Liebe ohne Ende

Autor: Marcel StrömerKategorie: Kurze Liebesgedichte

Im Garten
Die hohen Himbeerwände
Trennten dich und mich,
Doch im Laubwerk unsre Hände
Fanden von selber sich.

Die Hecke konnt' es nicht wehren,
Wie hoch sie immer stund:
Ich reichte dir die Beeren,
Und du reichtest mir deinen Mund.

Ach, schrittest du durch den Garten
Noch einmal im raschen Gang,
Wie gerne wollt' ich warten,
Warten stundenlang.

Autor: Theodor FontaneKategorie: Klassische Liebesgedichte

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Bilder mit Liebesgedichten

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Kurze Liebesgedichte

Kurze Liebesgedichte lassen sich leicht auswendig lernen und aufsagen. Die aus wenigen Zeilen und überwiegend einer einzigen Strophe bestehenden Gedichte sind einprägsam. Sie eignen sich für Postkarten ebenso wie für einen Gruß in einer E-Mail.

Wir stellen Ihnen kurze Liebesgedichte mit unterschiedlichen Ausprägungen vor. Die einen Gedichte handeln überwiegend von der geistigen Schönheit der Liebe, während andere Liebesgedichte versteckte oder auch eindeutig erkennbare erotische Anspielungen enthalten. Viele Gedichte eignen sich gleichermaßen als Ansprache eines Mannes an seine Partnerin wie als Gruß einer Frau an ihren Partner. Einige kurze Liebesgedichte lassen hingegen das Geschlecht des Sprechers und des Gegenübers klar erkennen.

Dank der großen Auswahl finden Sie mit Sicherheit das zu Ihrer Stimmung und zu Ihrer Liebesbeziehung am besten passende kurze Liebesgedicht.

Liebe auf den ersten Blick
Als ich dich sah,
War mir doch klar,
Dass meinem Herz das doch geschah
Und du dem Herz gefallen hast

Autor: Stacy

Ich liebe dich!
Wenn ich an dich denke kann ich fliegen.
Doch ich weiß ich kann dich nie kriegen.
Du bist vergeben.
Ich muss damit leben.
Viele Mädchen stehen auf dich.
Du biat einfach toll.
Ich liebe dich.

Autor: Lea

Die Rose
An der Rose gerochen,
an den Dornen gestochen,
mit Blut wird's geschrieben,
ich werd' dich immer lieben.

Autor: BUBU08

Du&Ich
Du & Ich
Ich liebe dich!

Autor: unbekannt

Pazyyy
Du bist mein Teddbär,
so kuschellig und wunderbar,
deshalb knuddel ich dich so gar!

Autor: Pazyyy & ich

an dich denken
An dich denken,
wenn der Regen auf den Asphalt fällt
Dich ersehnen mit meinen müden Augen,
wenn die ersten Straßenlaternen angehen
Und dann von dir träumen,
wenn die Sterne am dunklen Himmel stehen.

Autor: Jana Isa Kerner

Dunkel
Es ist dunkel in meinem Herzen, denn er ist so voller Schmerzen!

Autor: Jose Candeias

Herz
Du hast mein Herz zerrissen, doch ich werde dich bis an mein Lebensende vermissen!

Autor: Jose Candeias

Tränen
Vor den Altar habe ich dich geführt,
zu Tränen hast du mich gerührt.
Die ewige Liebe hast du mir versprochen,
doch du hast dein Wort gebrochen.

Autor: Jose Candeias

ich liebe dich
ich liebe dich,doch liebst du mich?
ich weiß es nicht und frage dich
ich hab dich gern sogar ganz doll
ich frage somit liebst du mich

das ist für dich jason

Autor: P.K.

Du bist die eine!
Du bist die eine,
die ich meine:
Sophie mein Sonnenschein,
ich brauche keinen Wein,
um betrunken zu sein.
Du bist mein Engel,
Und für dich werde ich zum Bengel.
Ich kann nicht klar denken,
Weil die Gedanken nur für dich schwenken.

Autor: MaSo

Du und ich
Du und ich,
ich liebe dich!
Liebst du mich?
1 + 1 = 2
du und ich vereint.

Autor: Maso

i love you
Wenn Flüsse aufwärts fließen,
wenn Hasen Jäger schießen,
wenn Mäuse Katzen fressen,
erst dann werd' ich dich vergessen.

Autor: lol

Farben
So farblos so grau,
Kein rot und kein blau,
So war einst mein leben,
Ich konnte nichts sehen,
Du gab'st mir ein Licht,
Ich traute dem nicht,
Du sagtest schau hin,
Ich bin schon mittendrin,
Es ist so schön Bunt,
Nichts war mehr wund.
Und eh ich mich versah,
War die Liebe schon da.

Autor: R.A.

My Hero Turtle
Ich kenn da so ein, denn sein Herz ist rein. Liebe und Schmerz, dass ist für ihn kein Scherz. Er strahlt über das ganze Gesicht es ist wie ein Gedicht. Manche Typen sind nur Trottel, aber er ist My Hero Turtle.

Autor: Sarina Mai

Feuer in mir
wie Hoffnungsschimmerlichter
winden über allem Wüstenland
solch Sterne schlängeln dichter
treuer mir durch deine Liebeshand

mir blühen Funkensterne
während Götterstrahl durchbricht die Nacht
bist meine Handlaterne
die lustvoll Feuer in mir entfacht

Autor: Marcel Strömer

stattdessen
weil durch deinen Herzschlag
mir versteckt die Brust klagt
will ich mit meinem Puls
deinen Namen flüstern
doch stattdessen nur
blitzen meine Augen lüstern

Autor: Marcel Strömer

ich bin nicht still
ich bin nicht still
ich bin nur leise
ich will nicht viel
auf eine Weise

ich will kein Spiel
auch keine Reise
du bist mein Ziel
glücklicherweise

Autor: Marcel Strömer

Ein langes Gedicht
Ein langes Gedicht,
das merk ich mir nicht.
Drum sag ich nicht mehr
als: Ich liebe dich sehr!

Autor: unbekannt

Liebesgedichte für mein Schatz

Mit der Liebe ist es bekanntlich nicht so einfach. Manchen Menschen fällt es schwer, die Gefühle überhaupt zu zulassen. Andere wiederum wissen nicht so recht, wie sie der geliebten Person zeigen sollen, wie wichtig sie für ihn oder sie ist. Schon seit Jahrhunderten greifen Menschen in dieser Situation auf Liebessprüche- und Gedichte zurück, die nach wie vor eine besondere Wirkkraft besitzen.
Angesichts der großen Masse an Gedichten, die im Internet zur Verfügung stehen, kann es allerdings zu einer Herausforderung werden, das richtige auszuwählen. Für alle diejenigen, die auf der Suche nach einem passenden Gedicht für seine/n oder ihre/n Liebste/n sind, bietet die Kategorie "Liebesgedichte für mein Schatz" eine umfangreiche Auswahl an Liebesgedichten, die den vielfältigen Formen der Liebe gerecht wird.

Liebe
Mein Schatz, es ist für dich dieses kleine Liebesgedicht. Ich schreibe nicht viel, ich schreib für dich einfach nur: ich liebe dich!

Autor: Markus

Sehnsucht
Ich sehne mich nach Zärtlichkeit
doch der Weg dorthin ist unendlich weit
fühle nur noch tiefste Kälte in mir
wünsch' mir die Wärme und Liebe von Dir
will nie mehr weinen und vermissen
hoffe seit langer Zeit, dass wir uns sehen und Küssen
möchte das Du bei mir bist
Ruhe und Frieden in unserem Leben ist
man die Sehnsucht auf ewig vergisst

Autor: Diana

Unsere Liebe
Du bist ein toller Typ für mich,
drum hab ich mich verliebt in dich.
Und egal wie andere scherzen,
du bist für immer in meinem Herzen.
Und niemand kann uns trennen,
denn du bringst mein Herz zum brennen.
Und egal wie die Entfernung zwischen uns ist,
bleib einfach so wie du bist.
Denn so wie unsere Liebe ist,
kann uns egal sein, wer, wo ist.
Auch dies kam aus meinem Herzen,
und hoffentlich wirst du damit nicht scherzen.

Autor: Christian Düser

Verliebtheit ist nur ein Gefühl
Ich frag mich, wo Du bist
Du wirst von mir vermisst
Ich sag's Dir ehrlich, wie es ist

Meine Gedanken sind nur noch bei Dir
So sehr wünscht ich mir
Du wärst hier

Warum lebst Du so fern ?
Ich hab Dich doch so gern
Doch nur per Chat und am Telefon
Kann ich Dich nicht verehren

Auf Dauer geht's nicht gut
Das muss ich mal sagen
Es ist eine Sehnsucht
Sie ist nicht mehr zu ertragen

Ich muss Dir was erzählen,
Darf ich es wagen?

Verliebtheit ist nur ein Gefühl
Doch ich fühl es für Dich
Lass mich nicht im Stich
Bitte lass mich nie im Stich

Lass mich nie allein
Denn ich möchte bei Dir sein
Nur wir beide
Nur wir beide, Du und ich

Einfach ist es für mich nicht
Man kriegt Dich nur hier zu Gesicht
Nur vor'm hellen Bildschirmlicht

Viel schöner wär's real
Doch bleibt uns noch nicht die Wahl
Ist es auch für Dich so ne Qual ?

Schade wär's wenn nicht
Schade wär's wenn nicht

Verliebtheit ist nur ein Gefühl
Doch ich fühl es für Dich
Lass mich nicht im Stich
Bitte lass mich nie im Stich

Lass mich nie allein
Denn ich möchte bei Dir sein
Nur wir beide
Nur wir beide, Du und ich

Denn jedes Wort, was ich hier schreibe
Schreib ich, wie's wirklich ist
Auch wenn Du nicht bei mir ist

Es wär schön, wenn Du genauso fühlst wie ich
Ich würd mich gerne an Dich kuscheln
Ganz nah an Dich
Ganz nah an Dich

Verliebtheit ist nur ein Gefühl
Doch ich fühl es für Dich
Lass mich nicht im Stich
Bitte lass mich nie im Stich

Lass mich nie allein
Denn ich möchte bei Dir sein
Nur wir beide
Nur wir beide, Du und ich

Permission is granted to copy, distribute and/or modify this work under the terms of the GNU Free Documentation License, available at http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt

Autor: Sascba Mester

an meine Anna
Einen schönen Moment mit dir verbringen, die Edelsteine, die die Farbe deiner Augen wiedergeben, die Wasserperlen, die deine zarten Lippen schmücken, deine Haarsträhnen berühren den zum Küssen erhobenen Hals, dich zu umarmen und die Schönheit der weiblichen Wärme aus deinem schönen Körper zu zapfen ist das wahre Leben, danach soll passieren was passieren soll. Ich liebe dich bis zum Umfallen.

Autor: Krümelmonster

für meine Anna
Du fehlst mir, möchte dich küssen, überall küssen, tausend mal küssen, dein schönes Gesicht berühren, dein Herzschlag fühlen, dein Atemzug hören, aus deinen feuchten Lippen meinen Durst löschen, die warmen Strahlen deiner Augen genießen.
Ich lebe mit der Energie aus dem Kraftstoff deiner Liebe.
Deine Schönheit ist der Zündstoff der explodierten Gefühle in meinem Inneren.
Mein Leben, meine Seele gehören dir, deine Seele ist meine Seele, ich liebe dich sehr!

Autor: Krümelmonster

die Liebe meines Lebens
Du mein Licht,
das scheint in mein Gedicht,
ohne die ich nicht mehr kann,
denn du bist nicht wie ein Mann,
du bist meine Traumfrau,
oh Sophie, deine Augen sind nicht blau
und auch nicht grau.
Sie sind braun mein Schatz, ich liebe dich.

Autor: MaSo

Du mein Stern
Du mein Stern,
In der Fern,
Habe dich nicht nur gern.
Denn ich liebe dich,
denn du bist das Licht,
in diesem Gedicht,
Das mir den Weg zeigt
und bei der ich immer bleib.
Für meine Prinzessin Sophie von deinem Schatz Marie.

Autor: MaSo

Traumprinzessin
Traumprinzessin hast du mich genannt,
doch damals haben wir uns fast noch nicht gekannt.
Doch wir war'n uns sicher,
das mit ins wird was ersteres, als wir es erhofft haben.
Und siehe da, nun ist es über einen Monat, dass wir zusammen sind.
Schatz, ich liebe dich!

Autor: sabrina

Mein Schatzi
Um dich zu beschreiben, brauche ich nicht nur ein Wort,
Wie du lächelst,
Wie süß dein Stimme in mir spielt,
Wie zart deine Lippen sind,
wenn du mich küsst.
Wie hell deine Augen funkeln,
wenn du mich anschaust.
Oh Himmels Engel,
Du bist meine Traumfrau.
Ich Liebe nur dich,
deine Art wie du dich gibst,
Denn du bist die eine,
nämlich meine.

Autor: MaSo

Ich träume von dir
Ich träume von dir,
wie du lachst,
von deinem Gesicht,
von deinen Lippen,
von deiner Stimme,
von deiner Art, wie du dich gibst,
von deinen schönen Augen,
wenn du mich ansiehst,
von deiner Wärme, die du mir gibst,
die einfach unendlich gut tut.
Du bist alles, wirklich alles, für mich meine Prinzessin SOPHIE
von deinem halben jungen MARIE.

Autor: MaSo

Für meine Liebe
Auch wenn du nun schon schläfst mein Kind,
ein schöner Traum kommt bald bestimmt.
Die Alltagssorgen dann verschwinden,
nur schöne Sachen zu uns finden.
Die Zeit wird streng, verlangt so viel,
dein Leben setze nicht aufs Spiel.
Ich will dich späte auch noch dann,
wenn ich bin ein alter Mann.
So sollte dann die Liebe sein,
man ist zu zweit und nicht allein.
Was ich dir dann noch schenken werde,
das größte was es gibt auf Erde.
Meine Liebe soll es sein,
mit dir zusammen, nie allein.
Ich bin nicht reich an Geld in Massen,
doch all das kann ich gern verpassen.
Ich bin reich an Glücksgefühlen,
die mein Leben so erfüllen.
Das kann ich schenken dir allein,nie mehr müssen traurig sein.
Das ich dich stets in ehren halte, bis ich tot bin und veralte.
So soll es sein ich liebe dich,
ich schau zu dir lass nicht im Stich.
Speziell wird jede Sache dann, wenn ich sie dir bescheren kann.
Aus meiner Seele brennt empor, mein Herz steht offen wie ein Tor.
Jedoch nur für dich allein, passt der kleine Schlüsselein.

Autor: Schmo Schmed

SchneeHerz
Der Schnee spricht leise, wenn er fällt,
zärtliche Geschichten aus der Liebeswelt,
Abenteuer großer liebe, romantische Treffen auf verwegenen Pfaden, Familienträgodien und von stürzenden Sternen,
hörst du das weiße Fallen, mit Langsamkeit erfüllt,
bringt Klarheit in diese Wahnsinnswelt,
ja so kommt man sich vor, Dinge geschehen,
wie als öffnete sich das Sternentor,
so unglaublich, doch sehen tun das nur die Vertrauten,
mögen Träume sie auch plagen,
von deren Geliebten ihr Herz erfasst,
so hört man dennoch kein Klagen
vom dem der wirklich lieben kann,
alle Stimmen verschmelzen in dieser Nacht,
nur eine ist anders, sie flüstert zu mir, jede Nacht.
Deine Margarita es ist, wie aus einem Orchester einen wuderbarer Ton erhascht,
ich hör den Ruf meines Herzen, obwohl ich ihn in Eis gepackt,
es singt mit deiner Stimme, bricht sich am eisigen Kristall meines kalten Herzens tausend fach,
doch zerbricht es nicht, fällt nicht entzwei,
anstatt Risse schreibt es etwas hinein,
gravierend in höchsten Tönen dein Name mir nun inne wohnt,
durch dein Erscheinen auf diesem Erdenball,
auf diesem Kontinent, in dieser Stadt,
wurde mir die Liebe überbracht.
Der Schnee fällt dicht, den Schall es nicht sehr weit trägt,
hörst du mein Rufen jetzt über dieses elektronische Gerät,
als Muster es erscheint, für deine wunderschönen Augen dekodiert,
für dich vom mir als Schrift hyroglüpfiert.
Meine Worte tausend schön werden den Glanz in deinen Augen verstärken,
funkeln werden sie wir nie zuvor,
ohne deinen Glanz neben mir kann ich nicht schlafen, wie Licht, das ins Wasser fällt, an der Decke reflektiert,
so erscheinst du Nacht für Nacht über mir im Sternenzelt,
denn so wie von tausend Stimmen nur deine ist,
so klar ist auch das leuchten nachts am Himmel geschuldet Deiner Gegenwart.

Autor: r.wilcke

Mein Stern
wohin auch mein Stern mich führt
so leuchtend mein Herz berührt
verdunkelt von Wolkenzelt
mein Held, nie vom Himmel fällt
wende dir zu meinen Blick
erstrahlt göttliches Geschick
steigt kometenhaft Magie
kosmische Lichtenergie
zur Erde dein Haupt gewandt
erleuchtet uns Niemandsland
wer nachts auf Erden viel träumt
hat dich auf jeden Fall versäumt

Autor: Marcel Strömer

Meine Liebesschlaufe
wenn ich den Faden sehe
im Nadelkissen finde
dein Kleid im Kreuzstich nähe
rot zusammenbinde
das Fadenende führe
in unsre Hände lege
dabei nichts Spitzes spüre
mich durchs Öhr bewege
die Fadenläufe kenne
den Stoff zum Herzblatt raffe
umsäumt sie keiner trenne
dann Webverläufe straffe
verknote dann dein Ende
nie Faser sich verlaufe
verziert mit Blumenblende
bist meine Liebesschlaufe

Autor: Marcel Strömer

Die Träne
Jeden Tag verliere ich eine Träne von mir - Sehnsucht nach dir,
jeden Tag verliere ich ein Stück von mir - mit den Gedanken bei dir.
Du gehörst nur mir, mein Schatz!

Autor: Ayse Ötnü

Tränen
Tränen, die sagen,
ich brauche Dich.
Tränen, die bitten,
verlaß mich nicht.
Tränen, die über die Wangen rinnen,
weil ich Dich so sehr vermisse!
Tränen, aus Enttäuschung geweint.
Tränen über Worte,
die nicht so gemeint.
Tränen der Hoffnung,
dass es doch noch eine Chance gibt.
Doch würden all diese Tränen
nicht geweint,
hätte ich es mit Dir
auch nie ehrlich gemeint.
Ich liebe Dich!

Autor: MonaGloss

Ich liebe dich
als ich dich sah
war mir klar
ich mag dich sehr
vielleicht auch mehr

reden fiel uns beiden schwer
doch trotzdem kamen wir uns näher
treffen hier und schreiben da
alles war so wunderbar

schon lange hatte ich gecheckt
das hinter meinen Gefühlen
was ganz anderes steckt

ich hatte mich in dich verliebt
doch war mir sicher
dass es keine Hoffnung gibt

am liebsten hätte ich's dir gesagt
doch immer wieder habe ich versagt
ich hatte einfach zu viel Angst
dass du mich gar nicht leiden kannst

also wurden sie unterdrückt
doch es machte mich verrückt

hier ein Treffen da 'ne Nachricht
mehr war da einfach gar nicht
ich lernte dich kennen
und schneller als meine Gefühle zu rennen

doch plötzlich
ich glaube es heut' noch nicht
schriebst du
"ICH LIEBE DICH"

nun sind wir unzertrennlich
und die Liebe scheint unvergänglich
wir sehen uns fast jeden Tag
weil keiner ohne den anderen mag

mit diesen Zeilen möchte ich dir anvertrauen
wie glücklich ich bin auf dich zu bauen
nichts mehr zu verschweigen
und dir all meine Gefühle zu zeigen

Ich liebe dich

Autor: Lea Alina Reinbold

Alles an dir ....
Alles an dir,
ist mir so vertraut.

Der ruhige Klang,
in deiner Stimme.

Deine zärtliche Hand,
wenn ich sie halte.

Die Art wie du gehst
sagt mir, wie du dich fühlst.

Dein schweigender Mund,
wo Worte nur stören.

Deine lächelnden Augen,
wenn du mich anschaust.

Der Duft deiner Haut,
einfach alles an dir,

ist mir so vertraut.

Autor: Astrid Ruschlau

Jeden Tag ein klein bisschen mehr ...
Du hast mich verzaubert was hast du gemacht
Ich muss an dich denken bei Tag und bei Nacht
Du hast mich gefangen, mein Herz dir genommen
Kann nicht mehr klar denken, was hat nur begonnen

Berauscht vom Gedanken dich zu berühren
Mit Haut und mit Haaren dich zu verführen
Auf meinen Lippen deine Küsse zu spühren

Ich könnt mit dir lachen und auch weinen
Ich könnt mit dir reden und auch schweigen
Mit dir den Tag und die Nacht geniessen
Bis unsere Gefühle ineinander verfliessen

Your lips könnt ich küssen so zärtlich und weich
Dich streicheln und fühlen, einem Liebespaar gleich
Deinen Körper liebkosen vom Kopf zu den Füssen
Vom Rücken bis Bauchnabel würd ich dich küssen
Den Duft deiner Haare möcht ich inhalieren
Im Blau deiner Augen möcht ich mich verlieren

Ich würd dich gern jetzt und hier bei mir haben
Ich möchte dir gerne von Herzen was sagen
Ich hab dich lieb und das wirklich sehr
Und es wird jeden Tag ein klein bisschen mehr ...

Autor: Rock Rebel

Klassische Liebesgedichte

Klassische Liebesgedichte haben auch in der Gegenwart ihre Daseinsberechtigung und ihren Charm. Gerade wenn es um so ein zeitloses Thema wie die Liebe geht. Die schönsten Gedichte von "alten" Dichtern und Denkern wie bspw. Goethe, Heinrich Heine oder Joachim Ringelnatz verraten einen nämlich so viel über das Leben und die Liebe. Genau deshalb widmen wir alter Liebeslyrik einen eignen Abschnitt, indem wir einige Werke bekannter Poeten im Folgenden zur Verfügung stellen.

Komm zu mir
O wende nicht dich ab von mir
Mit Augen tränenschwer!
Zog schöne Freude mich zu dir,
So tut's das Leid noch mehr.

Nicht frag' ich, was die süsse Lust,
Der Stimme Klang dir nimmt:
Es ist die reiche Menschenbrust
Am leichtesten verstimmt.

O schweig' nur still! Doch wenn ein Bann
Dich ungewohnt bezwingt,
Wenn, was dich sonst erfreuen kann
Mit holdem Schein, versinkt,

Wenn unter einer Seelenlast
Dein froher Mut entwich -
So komm zu mir zu stiller Rast
Denn sich - ich liebe dich.

Autor: Marie von Najmájer

Willkommen und Abschied
Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht;
Der Abend wiegte schon die Erde
Und an den Bergen hing die Nacht
Schon stand im Nebelkleid die Eiche
Ein aufgetürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah kläglich aus dem Duft hervor;
Die winde schwangen leise Flügel
Umsausten schauerlich mein Ohr
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer
Doch frisch und fröhlich war mein Mut
In meinen Adern welches Feuer!
In meinen Herzen welche Glut!

Dich sah ich, und die milde Freude
Floß von dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosafarbenes Frühlingswetter
Umgab das liebliche Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter!
Ich hofft es, ich verdient es nicht!

Doch, ach schon mit der Morgensonne
Verengt der Abschied mir das Herz
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging und du standst und sahst zu Erden
Und sahst mir nach mit nassen Blick:
Und doch welch Glück geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Neue Liebe, neues Leben
Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedränget dich so sehr?
Welch ein fremdes, neues Leben!
Ich erkenne dich nicht mehr.
Weg ist alles, was du liebtest,
Weg, warum du dich betrübtest,
Weg dein Fleiß und deine Ruh –
Ach, wie kamst du nur dazu!

Fesselt dich die Jugendblüte,
Diese liebliche Gestalt,
Dieser Blick voll Treu und Güte
Mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
Mich ermannen, ihr entfliehen,
Führet mich im Augenblick,
Ach, mein Weg zu ihr zurück.

Und an diesem Zauberfädchen,
Das sich nicht zerreißen läßt,
Hält das liebe, lose Mädchen
Mich so wider Willen fest;
Muß in ihrem Zauberkreise
Leben nun auf ihre Weise.
Die Verändrung, ach, wie groß!
Liebe! Liebe! laß mich los!

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh' ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O, wärst du da!

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Der Spinnerin Nachtlied
Es sang vor langen Jahren
Wohl auch die Nachtigall,
Das war wohl süßer Schall,
Da wir zusammen waren.

Ich sing' und kann nicht weinen,
Und spinne so allein
Den Faden klar und rein
So lang der Mond wird scheinen.

Als wir zusammen waren
Da sang die Nachtigall
Nun mahnet mich ihr Schall
Daß du von mir gefahren.

So oft der Mond mag scheinen,
Denk' ich wohl dein allein.
Mein Herz ist klar und rein,
Gott wolle uns vereinen.

Seit du von mir gefahren,
Singt stets die Nachtigall,
Ich denk' bei ihrem Schall,
Wie wir zusammen waren.

Gott wolle uns vereinen
Hier spinn'ich so allein,
Der Mond scheint klar und rein,
Ich sing' und möchte weinen.

Autor: Clemens Brentano

Geheime Liebe
Unbeglückt muß ich durchs Leben gehen,
Meine Rechte sind nicht anerkannt;
Aus der Liebe schönem Reich verbannt,
Muß ich dennoch stets ihr Schönstes sehen!

Nicht die schwache Zunge darf's gestehen,
Nicht der Blick verstohlen zugesandt,
Was sich eigen hat das Herz ernannt,
Nicht im Seufzer darf's der Brust entwehen!

Tröstung such' ich bei der fremden Nacht,
Wenn der leere lange Tag vergangen,
Ihr vertrau' ich mein geheim Verlangen;

Ist in Tränen meine Nacht durchwacht,
Und der lange leere Tag kommt wieder,
Still ins Herz steigt meine Liebe nieder.

Autor: Clemens Brentano

Sehnsucht nach zwei Augen
Diese Augen haben um mich geweint.
Denk ich daran, wird mir weh.
Wie die mir scheinen und spiegeln, so scheint
Keine Sonne, so spiegelt kein See.

Und rührend dankten und jubelten sie
Für das kleinste gute Wort.
Diese Augen belogen mich nie.

Nun bin ich weit von ihnen fort,
Getrennt für Zeit voll Ungeduld.
Da träumt's in mir aus Leid und Schuld:
Daß sie noch einmal weinen
Werden über meinen
Augen, wenn ich tot bin.

Autor: Joachim Ringelnatz aus "103 Gedichte"

Du bist meinem Begehren
Du bist meinem Begehren ein Liebesfühlen,
Du bist meiner Brust eine süße Kühlung,
Du bist ein inniger Kuss meines Mundes,
Du bist eine fröhliche Freude meines Fundes!
Ich bin in dir und du bist in mir,
Wir können einander nicht näher sein,
Denn wir zwei sind ineinandergeflossen
Und in eine Form gegossen
Und bleiben so ewig unverdrossen.

Autor: Mechthild von Magedburg

Wunsch der Liebe
O könnten wir doch, du und ich,
Einst in derselben Stund' erblassen!
O möchte doch einst dich und mich
Ein und derselbe Sarg umfassen!

Für ächter Liebe treuen Bund
Gibt es kein größer Glück auf Erden,
Als: leben dürfen Mund an Mund,
Und Hand in Hand begraben werden!

Autor: Faust Pachler

Verständige Liebe
O Liebe, die ich endlich nun erfasst
Und die du mich so ganz ergriffen hast,
Dass ich nur dir, nur dir zu eigen bin,
Nimm mich; nimm mich; ich gebe mich dir hin.

Wer sich mit seinem Sein in dich versenkt,
Dem wird von dir ein besseres geschenkt,
Denn was du von ihm nimmst, gibst du als Glück,
Als Seligkeit ihm tausendfach zurück.

So will ich durch dich und in dir allein
Nur im Beglücken selbst auch glücklich sein,
Will nimmer rasten und will nimmer ruhn,
Nur was du willst, nichts Anderes zu tun.

Jedoch damit ich ja nicht irre geh
Und unter Lieben schwach zu sein versteh,
So gib mir deinen Bruder an die Hand,
Den klugen Lebensführer, den Verstand!

Autor: Karl May

Abschied
Die Bäume hören auf zu blühn,
Mein Schatz will in die Fremde ziehn;
Mein Schatz der sprach ein bittres Wort:
Du bleibst nun hier, aber ich muß fort.

Leb wohl, mein Schatz, ich bleib dir treu,
Wo du auch bist, wo ich auch sei.
Bei Regen und bei Sonnenschein,
So lang ich lebe, gedenk ich dein.

So lang ich lebe, lieb ich dich,
Und wenn ich sterbe, bet für mich,
Und wenn du kommst zu meinem Grab,
So denk, daß ich dich geliebet hab.

Autor: Wilhelm Busch

Erinnerung
Ich denke dein im trauten Kreis der Freunde,
Ich denke dein in dem Gewühl der Schlacht,
Ich denke dein beim Neidgezisch der Feinde,
Und wenn die Felsenkluft vom Donner kracht.

Ich denke dein im finstern Stadtgewühle
Und in dem Tal, wo nur der Hirte pfeift,
Ich denke dein in sehnsuchtsvoller Stille
Und auf dem Feld, wo schon die Ähre reift.

Ich denke dein, ich sitze oder stehe,
Du schwebst, oTraute, überall um mich
Und, wenn in stiller Schwermut leis ich gehe,
Vergeß ich alles, alles; nur nicht dich.

Autor: Annette von Droste-Hülshoff

Liebesgeheimnis
Du nennst die Liebe ein entzückend Träumen,
Ich nenne sie ein schmerzliches Erwachen;
Wir fühlen uns in öden Schlummers Räumen
Gekettet an unwürdig-nichtge Sachen,
Wir schauern, es ergreift uns, ohne Säumen
Frei für das hohe Leben uns zu machen,
Allein, wir Armen sind gar fest gebunden,
Bald ist der Mut, das Sehnen auch, entschwunden.

Ein müder Pilger kommt aus weiter Ferne,
Er streckt sich hin, zu dumpfem Schlaf ermattet.
Durch milden Blütenregen weckt ihn gerne
Der Baum, der still und freundlich ihn beschattet.
Halb wacht er schon. Da leuchten alle Sterne,
Ihn kühlt ein Hauch, mit dem ein Duft sich gattet,
Der ganze Himmel neigt sich auf ihn nieder,
Er seufzt: ein Traum! und schließt die Augen wieder.

Autor: Friedrich Hebbel

Die Liebe
Schlummernd im schwellenden Grün
Liegst du, wo Lüfte dich fächeln!
Mädchen, was spiegelt dies Lächeln,
Spiegelt dies zarte Erglühn?

Ach, wie beschleicht es mit Schmerz
Kalt mir den innersten Frieden!
Gänzlich, wie nie noch, geschieden
Fühlt sich von deinem mein Herz.

Was, wie ein göttlicher Hauch,
Jetzt dich durchzittert, das Leben,
Eh du erwachst, wirds entschweben,
Nimmer erfreut es mich auch.

Autor: Friedrich Hölderlin

Klage
Im sonnigen Schimmer,
So freundlich und warm,
da ging ich süss träumend
mit Liebchen am Arm.

Wie Athem der Liebe,
umfing mich die Luft;
es weh'te mir Freude
im blüthigen Duft.

Rings tönte in Lüften
der Jubelgesang;
des Bächleins Gemurmel
ward flötender Klang.

Wie liebt' ich die Blumen,
die er mir gepflückt!
Wohl hab' ich verstohlen
an's Herz sie gedrückt!

Wir scherzten und hüpften
im sprossenden Hain,
wie Blümchen der Wiese
unschuldig und rein.

Nun weinet die Quelle,
nun seufzet der West,
nun sterben die Blumen,
da er mich verlässt!

Autor: Sophie Mereau

Getrennter Liebender Gebet zueinander
Komm auch heute zu mir
bleibe auch heute bei mir.
Begleite jeden meiner Schritte
heilige mir jeden Schritt.
Hilf mir, daß ich nicht in Stricke
falle noch strauchle.
Hilf mir stark und schön bleiben,
bis ich dich nächsten Morgen
so wieder bitte.
Durchdringe mich ganz mit dem Licht,
das du bist.
Wohne in mir wie das Licht in der Luft.
Auf daß ich ganz dein sei -
Auf daß du ganz mein seist
auch diesen Tag.

Autor: Christian Morgenstern

Gesehn, gehofft, gefunden


Gesehn, gehofft, gefunden, 

gestanden und geliebt -

drauf eine Zahl von Stunden 

durch keinen Schmerz getrübt.



Gequält, getrennt, geschieden 

durch feindliches Bemühn -

dahin der Seele Frieden, 

die süße Ruh dahin ....



Sich liebend treu geblieben, 

geklagt, gesehnt, geweint 

und dann, im bessern Drüben

auf ewig doch vereint.

Autor: Rainer Maria Rilke

An Emma
Weit in nebelgrauer Ferne

Liegt mir das vergangne Glück,

Nur an einem schönen Sterne

Weilt mit Liebe noch der Blick.

Aber, wie des Sternes Pracht,

Ist es nur ein Schein der Nacht.



Deckte dir der lange Schlummer,

Dir der Tod die Augen zu,

Dich besäße doch mein Kummer,

Meinem Herzen lebtest du.

Aber ach! du lebst im Licht,

Meiner Liebe lebst du nicht.



Kann der Liebe süß Verlangen,

Emma, kann's vergänglich sein?

Was dahin ist und vergangen,

Emma, kann's die Liebe sein?

Ihrer Flamme Himmelsglut;

Stirbt sie wie ein irdisch Gut?

Autor: Friedrich Schiller

Liebesgedichte zum Weinen

Die Liebe macht das Leben lebenswert, weil sie so viele Facetten hat - von himmelhoch jauchzend bis am Boden zerstört. Dieses unbeschreibliche Gefühl tut uns gut. Es macht uns glücklich und zeigt uns, wir sehr Mensch wir sind. Dennoch spendet uns die Liebe nicht nur schöne Stunden. Menschen binden sich und können sich auch wieder entzweien. Das liegt in der Natur der Sache und ist mit viel Seelenschmerz verbunden, mit dem sich schon etliche Dichter und Denker auseinandergesetzt haben. Liebesgedichte zum Weinen sind ein besonderes Stück Poesie und können uns in unseren schmerzhaftesten Stunden dabei helfen, Gefühle zu verarbeiten. Im Folgenden stellen wir einige traurige Liebesgedichte zur Verfügung.

Einmal nur
Einmal nur möchte ich in Deinen Armen liegen.
Einmal nur mit Dir durch meine Träume fliegen.
Einmal nur Deinen Atem am Nacken spüren.
Einmal nur ganz sanft Deinen Körper berühren.
Einmal nur Du und ich - ganz allein.
Einmal nur Dein Lächeln für mich.
Und dann einfach nur sagen:
"Ich liebe Dich!"

Autor: unbekannt

Unglückliche Liebe
Der Kuß von Dir berührt mein Herz,
sehn mich nach dir, bin wie von Sinnen
der letzte Kuß, erfüllt von Schmerz
ein letztes Mal der Zeit entrinnen.

Mein Herz zerreißt für alle Zeit
bin einsam und allein
seh Dich in meiner Einsamkeit
will immer bei Dir sein.

Ein Moment mit Dir voll Glück
voll Wärme und Geborgenheit
war nur ein kurzer Augenblick
für's jetzt und für die Ewigkeit.

Autor: unbekannt

Erster Verlust
Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene Tage der ersten Liebe,

Ach, wer bringt nur eine Stunde

Jener holden Zeit zurück!

Einsam nähr ich meine Wunde,

Und mit stets erneuter Klage

Traur ich ums verlorne Glück.

Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene holde Zeit zurück!

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Sehen
Ich sehe wie du vor mir stehst,
und ich sehe wie du von mir gehst.
Ich sehe wie du andere küßt,
und ich sehe wie du mich erdrückst.
Aber ich sehe deine Gefühle nicht,
und sehe wie dabei mein Herz zerbricht.

Autor: unbekannt

Sehnsucht gab mir ihr weites Kleid
Sehnsucht gab mir ihr weites Kleid,
Seine Naht ist lang wie die Ewigkeit.
Streicht die Sehnsucht um das Haus,
Trocknen die plaudernden Brunnen aus;
Die Tage kommen wie Tiere daher,
Du rufst ihre Namen, sie atmen nur schwer;
Du suchst dich im Spiegel, der Spiegel ist leer,
Hörst nur der Sehnsucht Schritt,
Du selbst bist nicht mehr.

Autor: Max Dauthendey

An Luise
Ists möglich, ferne von der Süßen
So fort zu leben, so verbannt?
Nur über Berg und Tal zu grüßen,
Und nicht ein Blick, nicht eine Hand?

Da ist es wahrlich oft ein Jammer
So manchen lieben, langen Tag,
Bis mir bei Nacht auf meiner Kammer
Einmal ihr Geist erscheinen mag.

Sie setzt sich lächelnd zu mir nieder,
Es brennt ein ruhig Licht dabei,
Sie sagt mir alte, gute Worte wieder
Und sagt mir, dass sie meine sei!

Autor: Eduard Mörike

Sehnsucht nach dir
Ich will dich wiederhaben,
ich sehne mich nach dir …..
Was soll ich so alleine
denn auf der Welt noch hier?

Ich will dich herzen, küssen,
um deinen roten Mund
wollt ich, Geliebter, steigen
bis in der Erde Grund.

Mein Herzblut wollt ich geben
und alle Schönheitsmacht,
könnt ich damit dein Leben
gewinnen eine Nacht!

Autor: Else Galen-Gub

Still ist die Nacht...
Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen,
In diesem Hause wohnte mein Schatz;
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.

Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe,
Und ringt die Hände, vor Schmerzensgewalt;
Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe -
Der Mond zeigt mir meine eigne Gestalt.

Du Doppeltgänger! du bleicher Geselle!
Was äffst du nach mein Liebesleid,
Das mich gequält auf dieser Stelle,
So manche Nacht, in alter Zeit?

Autor: Heinrich Heine

Der graue Tag
Der graue Tag
Legt seine Wolken an meine Brust,
Mein Herz steht leer.
Mein Herz ist dunkel und wolkenschwer,
Ich habe so lange nicht mehr geküsst,
Ich küsse so gerne.
Lippen und Seele warten auf dich,
Du Herz der Ferne.

Autor: Max Dauthendey

Trennung
Muss es eine Trennung geben,
Die das treue Herz zerbricht?
Nein, dies nenne ich nicht leben,
Sterben ist so bitter nicht.

Hör' ich eines Schäfers Flöte,
Härme ich mich inniglich,
Seh ich in die Abendröte,
Denk ich brünstiglich an dich.

Gibt es denn kein wahres Lieben?
Muss denn Schmerz und Trauer sein?
Wär ich ungeliebt geblieben,
Hätt' ich doch noch Hoffnungsschein.

Aber so muss ich nun klagen:
Wo ist Hoffnung, als das Grab?
Fern muss ich mein Elend tragen,
Heimlich stirbt das Herz mir ab.

Autor: Ludwig Tieck

Video mit Liebesgedichten

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Entwicklung der Liebeslyrik

Die Liebeslyrik ist schon seit Jahrtausenden verbreitet, nämlich bereits aus Überlieferungen aus der Bibel und aus Sumer. Die Höhepunkte der Liebeslyrik waren in der Antike sowie im 12/13. Jahrhundert. Damals waren vor allem Minnesänger in der Bevölkerung beliebt, die gefühlvolle Lieder von der Liebe schrieben und vortrugen bzw. vorsangen. Während in dieser Zeit noch die mündliche Verbreitung typisch war, wurden Liebesgedichte und die Liebeslyrik ab dem 15. Jahrhundert schriftlich festgehalten. Die Entwicklung setzte sich im Barock und in der Romantik fort. Aber auch heute ist die Liebeslyrik nach wie vor ein großes Thema unter den Künstlern sowie in der Bevölkerung.

Bekannte Liebeslyriker

Es gab viele bekannte Dichter, die sich mit dem Thema der Liebe auseinandersetzten. Einige Lyriker und deren Werke finden Sie im Folgenden:

  • Einer der bedeutendsten deutschen Dichter war Johann Wolfgang von Goethe. Er verfasste sehr viele Liebesgedichte in seinen unterschiedlichen Lebensphasen. Besonders bekannt sind die Gedichte "Willkommen und Abschied", "Neue Liebe, neues Leben", "Gefunden", "Liebhaber in allen Gestalten", "Nähe des Geliebten" und "Mailied". Dies ist jedoch nur eine kleine Auswahl, Sie finden garantiert für jede Situation Ihres Lebens ein passendes Gedicht von Goethe.
  • Auch Heinrich Heine war ein bekannter Dichter. Seine bekanntesten Werke der Liebeslyrik sind "Buch der Lieder", "Neue Gedichte", "Romanzero" und "Nachlese".
  • Der deutsche Schriftsteller Clemens Brentano war ebenfalls unter den Liebeslyrikern vertreten. Einige bekannte Gedichte sind zum Beispiel "Der Spinnerin Nachtlied", "Du", "Als sie mir Taschentücher geschenkt, die sie in Karlsbad gesäumt", "Geheime Liebe" und "An S.".
  • Als letztes ist noch der deutsche Schriftsteller Joachim Ringelnatz zu erwähnen, dessen Werke "Gedichte", "Allerdings. Gedichte", "Einige Gedichte von Joachim Ringelnatz", "103 Gedichte" und "Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute" zu nennen sind.

Alle genannten Dichter und deren Werke sind nur Beispiele. Es gab und gibt auch heute noch eine Vielzahl an Liebesgedichten.

Wofür eignen sich Liebesgedichte?

Liebesgedichte eignen sich für jeden Menschen. Zum einen können sie Trost spenden, wenn man Liebeskummer hat und verletzt wurde. Es tut gut, Worte zu lesen, die ebenfalls die Trauer oder gar die Wut ausdrücken. Auch bei schwierigen Phasen in einer Partnerschaft oder in einer Ehe können Gedichte über die Liebe einem helfen, diese Probleme zu verarbeiten. Zum anderen eignen sich Liebesgedichte als Liebesbeweise an seine/n Liebste/n. Wenn Sie besonders kreativ sind, können Sie auch selbst einmal versuchen, ein persönliches Gedicht für Ihre/n Partner/in zu verfassen. Tipps dazu gibt es im nächsten Abschnitt. Natürlich sind Liebesgedichte auch schön zu lesen, wenn man glücklich verliebt ist und dieses Gefühl beim Lesen noch einmal verstärkt wird.

Egal ob trauern, weinen, schwärmen, lieben, träumen, in Erinnerungen schwelgen oder mutig seine Liebe bekennen - Liebesgedichte passen zu vielen Situationen im Leben.

Das macht ein schönes Liebesgedicht aus

Liebesgedichte können traurig oder fröhlich sein. Aber in jedem Fall beinhalten sie Worte, die von Herzen kommen. Schöne Liebesgedichte sind eine Gefühlspoesie. Sie drücken die Gedanken des Dichters sehr genau aus. Entscheidend dabei sind die Stimmung bzw. die Gefühle oder Erlebnisse, die beschrieben werden. Passende Wörter, das Versmaß und geeignete Reime können zusätzlich eine Harmonie im Gedicht für den Leser bewirken. Wenn Sie ein Liebesgedicht selber schreiben, ist es natürlich umso schöner, wenn es persönlich ist. Verwenden Sie am besten Koseworte oder Codewörter, die nur Sie und Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin betreffen.

Das perfekte Liebesgedicht schreiben - so geht's!

Generell ist es schwierig, Regeln für Liebesgedichte aufzustellen. Dennoch versuchen wir es mit folgenden Tipps:

  1. Das Thema: Als erster Schritt ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen, was genau man mit dem Gedicht ausdrücken möchte. Wollen Sie Ihrem Liebsten bzw. Ihrer Liebsten eine Freude machen und ihm bzw. ihr romantisch Ihre Gefühle gestehen? Soll das Glück zu zweit und die Liebe im Mittelpunkt stehen? Wollen Sie eine schöne Erinnerung an einen besonderen Tag oder eine bestimmte Zeit nieder schreiben? Haben Sie Liebeskummer und wollen sich den Frust von der Seele schreiben? Haben Sie Streit mit ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin und wollen beweisen, wie groß Ihre Liebe ist?

Wie Sie sehen, gibt es viele Möglichkeiten, um welche Inhalte und Lebensphasen es bei einem Liebesgedicht gehen kann. Wenn man sich über den Inhalt im Klaren ist, ist der nächste Schritt ein Brainstorming.

  1. Wörter finden: Machen Sie sich Gedanken und versuchen Sie geeignete Wörter aufzuschreiben, die Sie auf jeden Fall erwähnen möchten. Dabei können Sie auch das Internet zur Hilfe nehmen, um Synonyme für manche Ausdrücke zu erhalten.
  2. Der Aufbau: Der dritte Schritt ist dann schon schwieriger. Denn nun sollten Sie entscheiden, wie Sie ihr Gedicht aufbauen möchten: Wie lang soll es sein, d.h. wieviele Strophen bzw. Verse möchten Sie haben? Welchen Reim möchten Sie verwenden? Oder soll der Vers sich überhaupt nicht reimen? Ist das geklärt, geht es um das Schreiben.
  3. Das Schreiben: Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie können Sich aber auch inspirieren lassen, indem Sie unsere Liebesgedichte oder Liebessprüche durchforsten.
  4. Die Überschrift: Als letzter Schritt bleibt noch die Wahl der Überschrift, falls Sie dies nicht schon in einem früheren Schritt entschieden haben.
  5. Generell: Eventuell hilft es, romantische Musik beim Verfassen von Liebesgedichten zu hören.
  6. Gutes Gelingen!

So überbringt man Liebesgedichte

Ist das Liebesgedicht fertig, wollen Sie dieses sicher auch in einer passenden Gegebenheit überbringen. Hierbei gibt es auch kein allgemeingültiges Vorgehen, da jeder Mensch einen unterschiedlichen Charakter besitzt und mit seinen Gefühlen anders umgeht. Einerseits können Sie Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin das Liebesgedicht einfach als Überraschung per Post, E-Mail, WhatsApp und Co schicken oder, falls Sie zusammen leben, an einem Ort in Ihrer Wohnung hinterlegen, wo es garantiert gefunden wird. Gerade wenn Sie sehr schüchtern oder verlegen sind, ist dies eine gute Möglichkeit. Andererseits können Sie das Gedicht auch persönlich übergeben und je nach Wunsch noch für romantischere Stimmung sorgen. Sie können Ihr Liebesgedicht zum Beispiel nach einem gemütlichen Essen übergeben und stimmungsvolle Musik einschalten. Unter den Mutigen und Musikalischen von Ihnen ist es natürlich auch eine Möglichkeit, den Vers persönlich aufzusagen oder sogar als Lied vorzusingen. Dies sind jedoch nur Vorschläge, die Sie inspirieren sollen. Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Fazit

Liebesgedichte sind vielfältig. Sie können trösten, Hoffnung geben, Zeit zum Träumen ermöglichen oder Erinnerungen hervorrufen. Das Spektrum ist enorm genau wie das Angebot an Gedichten. Durchstöbern Sie unser Archiv deshalb in aller Ruhe oder seien Sie mutig und schreiben selbst ein Liebesgedicht. Das kann eine tolle Erfahrung sein!

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